Medisports Network

(30.10.2014) Bereits vor dem am Samstag und Sonntag stattfindenden Weltcup-Finale in Singapur stehen Chad le Clos und Katinka Hosszu als Sieger der Weltcup-Serie 2014 praktisch fest. Beide führen die Gesamtwertung nahezu uneinholbar an. Die DSV-Schwimmer festigten beim Meeting in Tokio ihre Positionen.


Sie ist und bleibt die dominierende Schwimmerin des Weltcup-Zirkus. Zum dritten Mal in Folge wird sich Katinka Hosszu in diesem Jahr den Gesamtsieg sichern. Dabei könnte die Ungarin sogar die Marke von 1.000 Punkten knacken.

Nach dem Meeting in Tokio, der sechsten von sieben Weltcup-Stationen, hat Hosszu bereits 889 Punkte auf dem Konto und damit stolze 559 Zähler Vorsprung auf Inge Dekker, die derzeit auf Platz zwei der Gesamtwertung liegt.

Die Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung der Damen:

  Schwimmerin Land Punkte
1 Katinka Hosszu Ungarn 889
2 Inge Dekker Niederlande 330
3 Alia Atkinson Jamaika 255
3 Mireia Belmonte Garcia Spanien 255
5 Daryna Zevina Ukraine 123
6 Evelyn Verraszto Ungarn 90
7 Marieke D’Cruz Australien 81
8 Rie Kaneto Japan 72
9 Caitlin Leverenz USA 66
10 Breeja Larson USA 60

.

Auch bei den Herren zeichnet sich ein klarer Sieg des Titelverteidigers ab. Wie schon 2011 und 2013 dürfte sich erneut Südafrikas Chad le Clos die Weltcup-Krone aufsetzen. Er rangiert mit 414 Punkten an der Spitze der Gesamtwertung und hat damit 121 Punkte Vorsprung auf Verfolger Daniel Gyurta aus Ungarn. Dieser Vorsprung ist zwar deutlich geringer als der Hosszus, dürfte aber dennoch uneinholbar sein.

Marco Koch, Christian Diener und Steffen Deibler nehmen in der Gesamtwertung unverändert die Plätze fünf bis sieben ein. Es ist wahrscheinlich, dass ihnen auch beim Weltcup-Finale in Singapur keiner diese Platzierung streitig machen wird.

Die Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung der Herren:

  Schwimmer Land Punkte
1 Chad le Clos Südafrika 414
2 Daniel Gyurta Ungarn 293
3 Tom Shields USA 225
4 Thomas Fraser-Holmes Australien 207
5 Marco Koch Deutschland 162
6 Christian Diener Deutschland 135
7 Steffen Deibler Deutschland 111
8 Velimir Stjepanovic Serbien 84
9 Daiya Seto Japan 81
10 Roland Schoeman Südafrika 78

.

 Bild: © Gian Mattia D'Alberto/LaPresse - arena