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(10.11.2013) Die Entscheidung, ob Schwimmstar Michael Phelps im kommenden Jahr oder möglicherweise bei der Schwimm-WM 2015 sein Comeback feiern wird, steht bereits fest. Bis zum 6. November musste er sich bei der US-Amerikanischen Anti-Doping-Agentur registrieren, um 2014 an Schwimm-Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen.


Lange wird Michael Phelps seine Pläne über ein mögliches Comeback nicht mehr geheim halten können. Ob er im kommenden Jahr an Schwimm-Wettkämpfen teilnehmen kann, steht bereits fest. Bis zum 6. November mussten sich die Athleten für den Test-Pool der US-Amerikanischen Anti-Doping-Agentur anmelden, um 2014 bei Wettkämpfen des US-Verbandes starten zu dürfen. Noch sind diese Daten zwar nicht veröffentlicht, doch in den kommenden Wochen wird die Liste der registrierten Athleten erwartet.

Damit wird nicht nur feststehen, ob Phelps im kommenden Jahr wieder im Wettkampfbecken zu sehen sein könnte, sondern auch ob er bei den Schwimm-Weltmeisterschaften 2015 in Kazan (Russland) an den Start gehen wird. Denn bereits bei den US-Meisterschaften im nächsten Jahr müssen sich die Athleten um Ryan Lochte, Missy Franklin und Co. für die Schwimm-WM 2015 qualifizieren.

Sollte sich Phelps also bis jetzt nicht bei der Anti-Doping-Agentur registriert haben, verpasst er nicht nur die Chance auf ein Comeback im kommenden Jahr sondern auch die Möglichkeit, bei der WM 2015 zurückzukehren. Die Titelkämpfe in Kazan gelten als Generalprobe für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

Bisher gibt es von der US-Amerikanischen Anti-Doping-Agentur keine Auskunft über die registrierten Athleten. Der Weltverband FINA, der die Informationen ebenfalls bereits haben dürfte, hält sich auffallend zurück und gibt diese nicht heraus und verweist mit an den US-Verband. Phelps selbst hatte zuletzt erklärt: "Ich werde 2014 nicht zurückkehren" und damit die Spekulationen über ein mögliches Comeback nach 2014, so zum Beispiel bei den Olympischen Spielen 2016, einmal mehr angeheizt.

Die Schwimmwelt ist gespannt. Die kommenden Wochen dürften deutlich mehr Klarheit über die Pläne des Superstars bringen.