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(15.10.2013) Die beiden Schwimmstars Katinka Hosszu und Chad le Clos konnten beim Weltcup-Meeting in Moskau ihre Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Zudem packten beide durch ihre Erfolge in Russland weitere Preigelder auf ihr Prämienkonto.


Ungarns Top-Schwimmerin Katinka Hosszu steuert ungebremst in Richtung der Verteidigung ihrer Weltcup-Krone. Die Gewinnerin der Gesamtwertung 2012 steht auch in diesem Jahr nach drei Meetings unangefochten an der Spitze des Rankings. Beim dritten von acht Meetings in Moskau konnte Hosszu ihren Vorsprung noch einmal ausbauen. Mit insgesamt 384 Punkten hat sie bereits 254 Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierte Mireia Belmonte aus Spanien. Auf Platz drei der Weltcup-Gesamtwertung rangiert bei den Damen die Schwedin Sarah Sjöström (84 Punkte).

Dabei profitiert Hosszu vor allem davon, dass erstmals auch alle Weltcup-Podestplätze in die Gesamtwertung einfließen. Bisher wurden nur die jeweils stärksten Einzelleistungen eines Meetings berücksichtigt. Allein beim Weltcup in Moskau holte die fünffache Weltmeisterin zehn Medaillen und kassierte dafür 90 Punkte für die Gesamtwertung. Die beste DSV-Athletin bei den Damen ist Dorothea Brandt, die mit 15 Punkten an 25. Stelle des Rankings liegt.

Die Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung der Damen:

# Schwimmerin NED GER RUS UAE QAT SIN JPN CHN Total
    R P R P R P R P R P R P R P R P *
1 Katinka HOSSZU (HUN) 57 104 57 64 90 12                     384
2 Mireia BELMONTE (ESP) 15 0 24 58 33  0                     130
3 S.SJOESTROEM (SWE) 21 0 6 0 60  0                     87
4 R.KROMOWIDJOJO (NED) 24 38 24 0 0  0                     86
5 Ruta MEILUTYTE (LTU)  0  0  0  0 36 44                     80
6 Alia ATKINSON (JAM) 30 0 27 0 21  0                     78
7 Daryna ZEVINA (UKR) 12 0 12 0 42  0                     66
8 Lauren BOYLE (NZL) 24 12 18 12 0  0                     66
9 Emily SEEBOHM (AUS) 33 0 30 0 0  0                     63
10 J. OTTESEN GRAY (DEN) 36 0 21 0 0  0                     57

 

Bei den Herren liegt Olympiasieger Chad le Clos weiterhin souverän in Führung. Hier ist das Rennen um den Gesamtsieg jedoch deutlich offener als bei den Damen. Beim Meeting in Moskau konnte le Clos seinen Vorsprung auf Verfolger Vlad Morozov (Russland) um 15 Punkte ausbauen. Insgesamt hat der Südafrikaner nun 197 Zähler auf dem Konto. Morozov folgt mit 147 Punkten. An dritter Stelle des Rankings liegt Weltcup-Titelverteidiger Kenneth To (99 Punkte) aus Australien. Bester Deutscher in der Gesamtwertung ist Steffen Deibler. Der Hamburger liegt zwar an neunter Stelle. Da er aber bei den kommenden Meetings nicht mehr dabei sein wird, dürfte er seinen Platz nicht halten können.

Die Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung der Herren:

# Schwimmer NED GER RUS UAE QAT SIN JPN CHN Total
    R P R P R P R P R P R P R P R P *
1 Chad LE CLOS (RSA) 30 44 36 18 45 24                     197
2 V. MOROZOV (RUS) 33 0 42 12 36 18                     141
3 Kenneth TO (AUS) 27 0 21 0 39 12                     99
4 Robert HURLEY (AUS) 21 0 24 0 51 0                     96
5 R. SCHOEMAN (RSA) 21 0 36 0 33 0                     90
6 Daniel GYURTA (HUN) 21 18 21 24 0 0                     84
7 Ashley DELANEY (AUS) 30 0 0 0 30 0                     60
8 Myles BROWN (RSA) 18 0 6 0 30 0                     54
9 Steffen DEIBLER (GER) 18 0 27 0 6 0                     51
  Conor DWYER (USA) 24 0 27 0 0 0                     51

*R= Punkte durch Platzierungen / P= Punkte durch stärkste Zeiten lt. FINA-Tabelle und Weltrekorde

Damit klingelt bei Katinka Hosszu und Chad le Clos weiterhin ordentlich die Kasse. In diesem Jahr werden die Weltcup-Meetings erstmals in drei "Cluster" eingeteilt. Für jedes Cluster gibt es eine Sonderwertung mit zusätzlichen Prämien. Hosszu und le Clos entschieden bereits das Europa-Cluster mit den Weltcups in Eindhoven und Berlin für sich. Dank der Prämien für Cluster, Weltrekorde sowie Podestplätze kommt Katinka Hosszu mittlerweile auf Preisgelder in Höhe von 124.000 US-Dollar. Chad le Clos hat auf der diesjährigen Tour des Weltcup-Zirkus' bisher 63.000 US-Dollar verdient.

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Titelbild: © Gian Mattia D'Alberto/LaPresse - arena