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(20.10.2018) Die neue Saison nimmt Fahrt auf und in knapp zwei Monaten steht mit den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in China noch einmal ein großer internationaler Höhepunkt auf dem Plan. Auch der Deutsche Schwimm-Verband wird mit einem Team bei den vom 11. bis 16. Dezember stattfindenden Titelkämpfen in Hangzhou dabei sein.

Welche Athleten Deutschland in Fernost vertreten werden, steht zwar noch nicht fest. Einige Schwimmer haben aber die Qualifikationskriterien für die Titelkämpfe bereits sauber erfüllt.

Für die Kurzbahn-WM 2018 gesetzt sind die Schwimmer, die im Sommer für eine Einzelstrecke bei den Schwimm-Europameisterschaften nominiert wurden und die zudem im Zeitraum vom 01.08.2017 bis 22.11.2018 die vom DSV vorgegebenen Kurzbahn-WM-Normen knacken bzw. geknackt haben. Diese Normzeiten können HIER gefunden werden.

Insgesamt zwölf Athleten hatten sich für Einzelstrecken bei der EM 2018 qualifiziert*. Von ihnen erfüllten die Vorgaben zur Qualifikation für die Kurzbahn-WM 2018 bisher:

Franziska Hentke (100, 200m Schmetterling, 400m Lagen)
Philip Heintz (200m, 400m Lagen / 200m Schmett.)
Damian Wierling (50, 100m Freistil)
Leonie Beck (400, 800m Freistil)
Henning Mühlleitner (400m Freistil)
Sarah Köhler (400, 800m Freistil)
Florian Wellbrock (1500m Freistil)
Celine Rieder (800m Freistil)
Laura Riedemann (800m Freistil)
Johannes Hintze (200, 400m Lagen)
Ramon Klenz (200m Rücken, 200m Schmett.)

Von den Einzelqualifikanten der EM 2018 konnte bisher lediglich Lisa Graf noch nicht unter die Kurzbahn-WM-Normen schwimmen. Neben den EM-Teilnehmern können laut den Nominierungsrichtlinien noch weitere Schwimmer für Einzel- oder Staffeleinsätze mit zu den Weltmeisterschaften genommen werden. Diese müssen dem Nominierungsausschuss von Chefbundestrainer Henning Lambertz vorgeschlagen werden und auch für sie gilt, dass sie die WM-Normen geknackt haben müssen.

Der Zeitraum zur Erbringung der WM-Normzeiten endet am 22. November. Es bleibt also noch gut ein Monat lang Zeit, sich für die Weltmeisterschaften zu empfehlen.

*Ramon Klenz wurde nachnominiert.