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(30.07.2018) Ab Freitag kämpfen die besten Schwimmer des Kontinents bei den Europameisterschaften in Glasgow um Titel und Medaillen. Mit dabei ist, natürlich, auch Sarah Sjöström. Die Schwedin ist aus dem Kreis der internationalen Top-Athleten gar nicht mehr weg zu denken und obwohl in diesem Jahr "nur" eine EM den Saisonhöhepunkt bildet, haben die Titelkämpfe in Schottland eine ganz persönliche Bedeutung für die Olympiasiegerin. 

"Ich will Gold über die 100m Schmetterling holen", erklärt Sjöström im Interview in der aktuellen Ausgabe des swimsportMagazine. Alles andere wäre auch überraschend, schließlich hält sie über diese Strecke den Weltrekord und ist amtierende Weltmeisterin und die Titelverteidigerin. Trotzdem hat dieser angepeilte EM-Sieg über die 100m Schmetterling einen ganz besonderen Stellenwert für Sjöström. "Das ist mein größtes Ziel für die EM, weil es genau zehn Jahre her ist, dass ich genau über diese Strecke 2008 in Eindhoven mein erstes Gold geholt habe." 

Tatsächlich: Bereits ein ganzes Jahrzehnt ist es her, dass Sarah Sjöström die internationale Bühne des Schwimmens betrat und seitdem hat sie sie nicht wieder verlassen. Mit zehn WM-Siegen und 18 Europameister-Titeln sowie natürlich dem Olympiasieg 2016 über die 100m Schmetterling ist Sjöström mittlerweile eine der erfolgreichsten Schwimmerinnen unserer Zeit. Hinzu kommen Weltrekorde über die 50 und 100m Schmetterling sowie die 50 und 100m Freistil. Und begonnen hat alles bei den Europameisterschaften 2008 in Eindhoven.

Mit gerade einmal 14-Jahren schnappte sie sich damals in einem packenden Rennen nach 58,44 Sekunden die Goldmedaille. Nur um sechs Hundertstel schlug Sjöström vor der Top-Favoritin und Lokalmatadorin Inge Dekker an. "Es gibt Rennen, an die erinnere ich mich, als sei es gestern gewesen. Und das ist eines davon", erzählt Sjöström zurückblickend. "Es war ein sehr besonderer Moment für mich. Und nach all der Zeit fühlt es sich jetzt sogar noch besser an, weil ich bewiesen habe, dass ich kein One-Hit-Wonder bin."

Den Beweis dafür trat sie bereits ein Jahr später an, als sie über die 100m Schmetterling auch Weltmeisterin wurde. Doch auch bei der Überfliegerin unter den Schmetterlingsprinterinnen lief nicht immer alles nach Plan. Besonders in den Jahren zwischen den Weltmeisterschaften 2009 und 2013 blieb sie unter den Erwartungen, die sie sich selbst gesetzt hatte. Wie sie damit umgegangen ist und weitere Erinnerungen Sjöströms aus ihrem "goldenen Jahrzehnt", könnt ihr in der Sommerausgabe des swimsportMagazine nachlesen.

In dem Heft erwartet euch außerdem ein Ausblick auf die Europameisterschaften 2018 mit Kurzprofilen der deutschen EM-Schwimmer oder auch dem Zeitplan der Schwimm-Wettbewerbe. Die Zeitschrift findet ihr hier im Handel:

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