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(22.07.2018) Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Berlin konnten sich in allen Finals die Titelverteidiger durchsetzen. Zum fleißigsten Medaillensammler unter den DSV-Herren mauserte sich dabei Damian Wierling.

Insgesamt sieben Mal stand er in Berlin auf dem Podest, davon fünfmal ganz oben. Nachdem er bereits die 100m Freistil und 50m Schmetterling gewinnen konnte, sowie Gold mit den 4x100m Freistilstaffeln der SG Essen holte, schlug er heute über die 50m Freistil zu.

In 22,12 Sekunden verteidigte Wierling souverän seinen Titel vor dem Ägypter Ali Ahmed Khalafalla (22,41) und dem Niederländer Thom de Boer (22,60). "Nach den ganzen Rennen bin ich jetzt schon ein bisschen Platt", meinte Wierling nach seinem Rennen. "Für die EM habe ich jetzt ein gutes Gefühl und hoffe, dass ich mich noch ein bisschen Steigern kann."

Auch Philip Heintz zündete in Berlin zwar keinen Kracher, verteidigte aber seinen Titel über die 200m Lagen und zeigte sich mit seiner Leistung sehr zufrieden.  In 2:00,88 Minuten schlug er vor dem Ägypter Mohamed Samy (2:01,05) und dem in Leipzig trainierenden Chemnitzer Paul Hentschel (2:02.95) an. "Das war echt anstrengend, was mich aber nicht überrascht, weil ich mitten in der Vorbereitungsphase für die EM stecke", meinte Heintz nach dem Rennen. Der Fokus des Heidelbergers liegt klar auf den Europameisterschaften in Glasgow. "Bei der EM, spekuliere ich auf jeden Fall auf eine Medaille", so seine Ansage.

Eine weitere EM-Hoffnung ist mit Sicherheit Florian Wellbrock. Im April stellte er über die 1500m Freistil in 14:40,69 Minuten einen neuen Deutschen Fabelrekord auf. Heute konnte er es deutlich ruhiger angehen lassen. In 15:08,45 Minuten verteidigt Wellbrock ohne Probleme seinen Titel vor Christian Keber (15:30,86) und Niklas Frach (15:35,20). "Mit der Zeit bin ich eigentlich zufrieden, sie ist OK für den Zeitpunkt, aber bei der EM will ich natürlich schneller sein", so der Renn-Kommentar von Florian Wellbrock.

Christian Diener reist ebenfalls als Deutscher Meister über seine Paradestrecke zur EM. Über die 200m Rücken verteidigte er heute in 1:59,19 Minuten seinen Titel vor dem Münchner Andreas Wiesner (1:59,77) und Ole Braunschweig (2:00,47) aus Berlin. Bereits am Vormittag hatte Diener mit der Lagenstaffel des Potsdamer SV für einen Deutschen Rekord gesorgt.

Die Zusammenfassung der heutigen Damenfinals gibt es in Kürze auf www.swimsportnews.de

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