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(22.07.2018) Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Berlin konnten es die Favoriten in den Vorläufen vergleichsweise ruhig angehen lassen. Keiner von ihnen musste an seine Grenzen gehen, um sich für die Finals zu qualifizieren.

Im Endlauf über die 200m Lagen stehen u.a. die beide EM-Teilnehmer Johannes Hintze (2:01,85) und Philip Heintz (2:03,31) auf dem Block. Beide mussten am Vormittag noch nicht in die Vollen gehen, um sich für die Finals zu qualifizieren. 

Gleiches galt für die Rückenschwimmer. Hier reichte Titelverteidiger Christian Diener über die 200m-Strecke eine Zeit von 2:06,33 Minuten, um als Dritter weiterzukommen. Zum Vergleich: Seine persönliche Bestzeit ist fast genau zehn Sekunden schneller. Die Bahn vier im Finale wird Andreas Wiesner (2:01,14) belegen, der Diener sicher ein wenig ärgern möchte. Bei den Damen zog Jenny Mensing in 2:14,61 Minuten mit der Vorlaufbestzeit ins Finale ein.

Die Leipzigerin Marie Pietruschka zog über die 200m Lagen in 2:16,63 Minuten mit der Vorlaufbestzeit ins Finale ein und bekommt es hier u.a. mit Alexandra Wenk (3. - 2:17,78) zu tun.

Auf der Bahn vier im Sprintfinale über die 50m Freistil sehen wir die Niederländerin Valerie van Roon (25,60). Auch bei den Herren könnte der Deutsche Meistertitel über die 50m Freistil ins Ausland gehen. Hier setzten der Ägypter Ali Ahmed Khalafalla (22,52), Thom de Boer aus den Niederlanden und der für Neckarsulm startende Russe Andrey Arbuzov (22,65) die schnellsten Zeiten des Morgens. Im Finale dürfte aber auch der Titelverteidiger Damian Wierling (4. 22,66) ein Wörtchen mitreden wollen.

Spannend werden am Nachmittag auch die Entscheidungen über die 1500m Freistil. Mit Sarah Köhler und Florian Wellbrock gehen hier zwei deutsche Hoffnungsträger für die in knapp zwei Wochen beginnende Schwimm-EM an den Start.

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