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Erkennbar schon von weitem, ist der Körper eines Schwimmers sein Kapital und sein ganzer Stolz. Er ist kräftig, wendig, definiert und hart erarbeitet. Ausgiebiges Krafttraining in Kombination mit harten, zehrenden Wassereinheiten machen ihn zu dem, was er jetzt ist: Ein Monster von Körper. Ein Statement von Gliedmaßen. Doch auch wenn er vermeintlich eine echte Wunderwaffe zu sein schein, gibt es Dinge, zu denen der Schwimmerkörper einfach nicht in der Lage ist. Man mag es kaum glauben.

1. Vernünftige Fortbewegung an Land

Wenn der Schwimmer es schafft, geradeaus zu gehen, ohne sich zu stoßen oder Dinge umzuwerfen, kann er zurecht stolz auf sich sein. Wer im Wasser zu Hause ist, kann schlecht mit den Gegebenheiten und Gefahren an Land fertig werden. Es erfordert größte Konzentration und jahrelange Übung für den Schwimmsportler, aufrecht und einen Schritt dem anderen folgend nach vorne zu taumeln. Unsere Models hat es beim Foto-Shooting für das aktuelle swimsportMagazine zum Beispiel vor mächtige Herausforderungen gestellt, für eines der Bilder gleichzeitig zu laufen und miteinander zu reden (nichts für ungut, ihr beiden ^^) - Schwimmer sind halt nicht für das merkwürdige Leben an Land gemacht...

2. Nahrungsverzicht

Schwimmen verbrennt enorm viele Kalorien und kostet daher auch Energie im Übermaß. Diese holt sich der gefräßige Schwimmerkörper im Normalfall schnellstmöglich zurück. Sollte er allerdings am Essenspachteln und Buffetinhalieren gehindert werden und das auch noch länger als zehn Minuten, reagiert der Körper schlagartig. Jeder, der es schon einmal mit einem hungrigen Schwimmer zu tun bekommen hat, weiß, welche Gefahren von ihm ausgehen. Sobald das Gesicht zornesrot wird und die Muskeln sich verkrampfen, sollte schleunigst für Nahrung gesorgt werden. Andernfalls geht Hulk selbst auf Nahrungssuche, womit wir wieder bei Punkt 1 wären: Schwimmer an Land - bringt euch lieber in Sicherheit!

3. Absichtlich langsam schwimmen

Wie schon gesagt: Die Fortbewegung an Land ist für Schwimmer eine echte Herausforderung, aber auch im Wasser gibt es Situationen, die beim Schwimmerkörper für Irritation sorgen. Klassisches Beispiel: Es ist mal wieder Sommer, die Sonne lacht und die ganze Freundes-Crew zieht es zum See. Alle stürmen ins Wasser, der Schwimmer in der Gruppe taucht kurz ab, macht drei Delphinkicks und kommt wieder nach oben, nur um festzustellen, dass er plötzlich ganz allein ist. Kurze Panik, dann sieht man die anderen, wie sie fünf Meter vom Ufer entfernt versuchen sich hundepaddelnderweise über Wasser zu halten. Selbst im Super-Kompensations-Locker-Modus schwimmt man da am besten Kreise um die andere, um nicht in Sekundenschnelle wieder enteilt zu sein...

... die komplette Version dieses Artikels mit weiteren mit Augenzwinkern versehenen Gründen, warum der Schwimmerkörper doch nicht so perfekt ist, wie wir uns alle wünschen, gibt's in der aktuellen Ausgabe des swimsportMagazine (Sommer 2018). Die Zeitschrift findet ihr hier im Handel: