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(20.01.2018) Marco Koch ist mit einem souveränen Sieg ins neue Wettkampfjahr gestartet. Beim stark besetzen Flanders Swimming Cup in Antwerpen (Belgien) gewann der Kurzbahn-Weltrekordhalter seine Paradestrecke 200m Brust in 2:09,74 Minuten mit fast vier Sekunden Vorsprung.

Für Koch dürfte das Meeting eine Generalprobe für das Euro Meet in Luxemburg in der kommenden Woche sein. Dort kann er den ersten Angriff auf die EM-Normzeit von 2:08,20 Minuten starten. Der Wettkampf in Antwerpen kommt dafür noch zu früh. Der vom DSV festgelegte EM-Qualifikationszeitraum beginnt erst am Montag (22.01.).

Direkt nach Kochs Triumph konnte auch seine Darmstädter Teamkollegin Anna Elendt aufs Podest schwimmen. Die 16-Jährige belegte über die 100m Brust in 1:09,31 Minuten hinter der Belgierin Fanny Lecluyse (1:08,01) den zweiten Rang.

Kurz darauf komplettierte Reva Foos den Darmstädter Medaillensatz. Über die 100m Freistil holte sie in 55,57 Sekunden Bronze. Den Sieg schnappte sich hier die niederländische Weltmeisterin Ranomi Kromowidjojo (53,74). Sie gewann außerdem die 50m Schmetterling in 25,82 Sekunden.

In den weiteren Finals sorgten die internationalen Top-Schwimmer für einige Achtungszeichen. Über die 200m Freistil schwamm Litauens Kurzbahn-Europameister Danas Rapsys in 1:45,35 Minuten mit mehr als sechs Sekunden Vorsprung auf Platz eins. Bei der WM 2017 hätte er damit am Podium gekratzt.  Über die 200m Schmetterling setzte die Ungarin Liliana Szilagyi in 2:09,21 Minuten einen neuen Meetingrekord. 

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