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(05.07.2012) Am zweiten Tag der Junioren-Europameisterschaften in Antwerpen (Belgien) konnten die deutschen Nachwuchsathleten vier weitere Medaillen sammeln. Dreimal schwammen die DSV-Sportler auf Platz zwei, zudem gab es eine Bronzemedaille. In der Nationenwertung liegt das Team damit an dritter Stelle.

 

Es war ein silberner Tag für die DSV-Schwimmer bei den Titelkämpfen der stärksten Nachwuchsathleten des Kontinents. Dreimal kamen die Athleten von Bundestrainer Achim Jedamsky auf den zweiten Platz. Den Auftakt machte Elena Czeschner über die 200m Schmetterling. In 2:12,05 Minuten musste sich die Bayerin lediglich Liliana Szilagyi aus Ungarn geschlagen geben, die mit deutlichen 1,57 Sekunden Vorsprung anschlug. Hinter Czeschner holte  Rosalie Käthner die Bronzemedaille. Sie konnte in 2:14,45 Minuten im Kampf um Platz drei die Italienerin Francesca Annis um 27 Hundertstel hinter sich lassen.

Auch Dietterle und Muffels schwimmen auf Platz zwei

Stark präsentierte sich auch die Cottbuserin Anna-Stephanie Dietterle. In 55,42 Sekunden schwamm sie über die 100m Freistil auf Platz zwei. Den Sieg holte sich die Russin Mariya Baklakova, die 3,4 Zehntel schneller war als Dietterle. Beide Athletinnen wurden 1997, also im jüngeren der beiden JEM-Jahrgänge geboren. Die zweite DSV-Athletin im Finale, Sina Wegel, kam in 56,73 Sekunden auf Platz acht.
Die dritte Silbermedaille des Tages holte sich Ausdauerspezialist Rob Muffels. Über die 1500m Freistil musste er in 15:18,82 Minuten lediglich Gabriele Detti den Vortritt lassen. Der Italiener dominierte in 15:11,41 Minuten das Feld. Maximilian Bock kam in 15:24,20 Minuten auf den fünften Platz.

Freistilmädels und Hocke schrammen knapp an den Medaillen vorbei

Bitter lief es hingegen für Selina Hocke über die 200m Rücken. In 2:14,45 Minuten schwamm sie lediglich acht Hundertstelsekunden am Podium vorbei. Tanja Makaric kam in 2:15,51 Minuten auf den siebten Platz.
Ähnlich wie Hocke ging es zum Abschluss des Wettkampftages den Mädels über die 4x100m Freistil. Sina Wegel, Anna-Stephanie Dietterle, Elena Czeschner und Helen Schlottisek kamen in 3:45,62 Minuten mit nur elf Hundertsteln Rückstand auf die Medaillenplätze auf den vierten Rang.

Oswald schwimmt als Schnellster ins Finale

In den Halbfinals präsentierte sich Maximilan Oswald, der gestern bereits zwei Medaillen holen konnte, weiterhin in starker Form. Er schwamm über die 100m Freistil in 50,21 Sekunden als Schnellster in den Endlauf. In den morgigen FInals werden außerdem Tobias Zajusch und Philip Lücker über die 200m Schmetterling sowie Kevin Wedel und Philipp Forster über die 200m Lagen zu sehen sein. Über die 200m Brust scheiterten Julia Willers als Neunte und die 50m-Europameisterin der Junioren, Margarethe Hummel, als Elfte am Einzug ins Finale.

DSV-Team rangiert auf Platz drei des Medaillenspiegels

Im Medaillenspiegel liegt das deutsche Team, welches an den ersten beiden Wettkampftagen bereits sieben Medaillen (1/4/2) holen konnte, damit an dritter Stelle. Angeführt wird die Nationenwertung von den Schwimmern aus Russland, die schon stattliche sieben Goldmedaillen sowie eine Silbermedaille ergatterten. Auf dem zweiten Platz rangiert Italien, die zwar eine Medaille weniger als das DSV-Team, dafür jedoch bereits drei Siege auf dem Konto haben.