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(28.08.2014) Am zweiten Tag des Weltcup-Meetings in Doha (Katar) konnte Christian Diener den nächsten Sieg einfahren. Auch Marco Koch und Franziska Hentke holten Medaillen. Einen weiteren Weltrekord gab es zudem von Katinka Hosszu.


Zweiter Tag, zweiter Sieg sowie die dritte Medaille: Christian Diener hat seine starke Form der Europameisterschaften von Berlin mit zum Weltcup-Auftakt nach Doha genommen und dort heute auch die 200m Rücken für sich entschieden.

In 1:50,20 Minuten verwies er nicht nur US-Schwimmer Tom Shields (1:51,40) sowie den Japaner Hayate Matsubara (1:51,95) auf die weiteren Podestplätze. Diener stellte damit auch einen neuen Deutschen Rekord auf und unterbot die alte Bestmarke seines Trainingskollegen Felix Wolf um 4,5 Zehntelsekunden.

Es war bereits die dritte Medaille in Doha für Diener. Zuvor hatte er heute beim Sieg des US-Amerikaners Eugene Godsoe (23,22) über die 50m Rücken in 23,52  Sekunden Bronze geholt. Gestern hatte der Potsdamer bereits die 100m-Strecke für sich entschieden.

Zwei DSV-Medaillen gab es heute auch durch Marco Koch. Zunächst schwamm er über die 100m Brust in 57,59 Sekunden zu Bronze. Auf den ersten Platz kam hier Ungarns Olympiasieger Daniel Gyurta (57,04). Später schwamm Koch über die Nebenstrecke 200m Lagen in 1:54,45 Minuten hinter dem Australier Thomas Fraser Holmes (1:53,92) auf den zweiten Platz.

Einen weiteren Paukenschlag gab es von Katinka Hosszu: Über die 400m Lagen schwamm sie in 4:20,83 Minuten ihren nächsten Weltrekord. Die  alte Bestmarke, aufgestellt im vergangenen Jahr beim Meeting in Berlin, verbesserte sie damit um zwei Hundertstelsekunden.

Fast wären es sogar zwei Weltrekorde in einem Abschnitt für Hosszu geworden. Über die 100m Lagen blieb sie in 57,34 Sekunden nur neun Hundertstel über ihrer im Vorlauf aufgestellten Weltbestmarke. DSV-Schwimmerin Franziska Hentke wurde hier in 1:01,82 Minuten Sechste.

Zudem holte Hosszu über die 100m Rücken in 56,02 Sekunden die Goldmedaille. Über die 200m Schmetterling gab es für sie in 2:04,48 Minuten Silber. Nur sieben Hundertstel hinter Hosszu schlug Franziska Hentke als Dritte an und holte damit Bronze. Den Sieg fuhr die Spanierin Mireia Belmonte (2:03,39) ein. Später holte diese auch über die 400m Freistil (4:00,91) Gold.

Steffen Deibler blieb am zweiten Tag in Doha ohne Medaille. Über die 100m Schmetterling kam er in 50,74 Sekunden auf den vierten Platz. Gold ging hier in 48,70 Sekunden an Chad le Clos aus Südafrika. Über die 50m Freistil wurde Deibler beim Sieg des US-Amerikaners Josh Schneider (21,07) in 21,67 Sekunden Sechster.

Über die 1500m Freistil gewann der Ungar Gergo Kis in 14:50,24 Minuten. Inge Dekker aus den Niederlanden entschied die 100m Freistil in 52,61 Sekunden für sich und gewann die 50m Schmetterling in 25,27 Sekunden. Der Sieg über die 200m Freistil der Herren ging in 1:41,92 Minuten an Thomas Fraser-Holmes. Alia Atkinson aus Jamaika schwamm über die 50m Brust in 29,12 Sekunden zum Sieg. US-Schwimmerin Breeja Larson holte in 2:20,71 Minuten Gold über die 200m Brust.

Zum Abschluss des Tages gab es zudem einen Sieg für das Team Österreich. Martin Spitzer, Lena Kreundl, Gottfried Eisenberger und Lisa Zaiser holten in 1:34,47 Minuten die Goldmedaille über die gemischten 4x50m Freistil.

Bild: Alibek Käsler