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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-EM 2014 wird präsentiert von Speedo

(23.08.2014) Die DSV-Herren der 4x200m Freistilstaffel um Paul Biedermann liegen bei der Schwimm-EM 2014 auf Medaillenkurs. In den Vorläufen lieferte das DSV-Quartett die Bestzeit ab. Dorothea Brandt ist am vorletzten EM-Tag sowohl über die 50m Freistil als auch die 50m Brust ins Halbfinale gesprintet. Über die 200m Schmetterling steht Franziska Hentke in der Zwischenrunde.


Souveräne Vorstellung der DSV-Schwimmer am vorletzten Tag der Schwimm-EM 2014 in Berlin. Alle gestarteten Athleten kamen eine Runde weiter. Die Herren der 4x200m Freistilstaffel untermauerten im Vorlauf ihre Medaillenambitionen.

In 7:10,26 Minuten lieferte das Team die Vorlaufbestzeit ab. Robin Backhaus schwamm in 1:47,76 Minuten an.  Yannick Lebherz legte eine Zeit von 1:47,67 Minuten drauf. Clemens Rapp ließ sich in 1:47,75 nicht lumpen. Paul Biedermann reichte als Schlussschwimmer eine Zeit von 1:47,08 Minuten, um die Staffel auf Platz eins der Vorläufe zu schwimmen.

Im Finale dürfte es jedoch ungleich schwerer werden. Die DSV-Staffel schwamm bereits in Bestbesetzung, hier dürfte das größte Steigerungspotential bei Paul Biedermann liegen, der aus seiner Zwischenzeit noch etwa anderthalb Sekunden herauskitzeln könnte. Vor allem Russland muss man im Endlauf auf der Rechnung haben. Sie traten ebenso wie die Team aus Italien und Frankreich (hier fehlte u.a. Yannick Agnel) noch nicht in Bestbesetzung an.

Auch due deutschen Damen ließen in den Vorläufen nichts anbrennen. Bei ihren ersten EM-Einsätzen stellte Dorothea Brandt unter Beweis, dass sie in Form ist. Sowohl über die 50m Brust als auch die 50m Freistil sicherte sie sich ihre Plätze im Halbfinale. Im Freistilsprint schwamm die Essenerin in 24,77 Sekunden die drittschnellste Zeit des Feldes. Schneller waren nur Schwedens Superstar Sarah Sjöström (24,38) und die dänische Sprintqueen Jeanette Ottesen (24,67).

Zuvor hatte Brandt bereits ihr Ticket über die 50m Brust gelöst. Auch hier schwamm sie in 30,82 Sekunden und dem insgesamt vierten Platz des Feldes eine überzeugende Leistung. Ebenfalls im Halbfinale steht hier ihre Team-Kollegin Caroline Ruhnau, die in 31,85 Sekunden gerade so als 16. den Sprung in die Zwischenrunde schaffte.

Die Vorlaufbestzeit im Brustsprint ging erwartungsgemäß an Olympiasiegerin Ruta Meilutyte (30,73) aus Litauen. Diese ist gerade erst in Berlin angekommen. In den vergangenen Tagen war die 17-Jährige noch bei den Olympischen Jugendspielen in China im Einsatz und holte hier Gold über die 50 und 100m Brust. Sie steht übrigens genau wie Brandt auch über die 50m Freistil im EM-Halbfinale.

Über die 200m Schmetterling der Damen werden wir am heutigen Nachmittag Franziska Hentke im Halbfinale sehen. Die Magdeburgerin lieferte in 2:10,60 Minuten die sechstschnellste Zeit des Feldes ab. Die spanische Top-Favoritin Mireia Belmonte schwamm in 2:08,41 Minuten die Vorlaufbestzeit.

Ohne DSV-Beteiligung finden die 50m Freistil der Herren statt. Oleg Tikhobaev aus Russland und der Italiener Marco Orsi stellten hier in 22,18 Sekunden die geteilte Vorlaufbestzeit auf.

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Bild: Alibek Käsler