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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Schwimm-DM 2014 wird präsentiert von Speedo!

(03.05.2014) Paul Biedermann, Steffen und Markus Deibler, Yannick Lebherz, Dorothea Brandt, Marco Koch, Jenny Mensing und und und - Am dritten Finaltag der Schwimm-DM 2014 in Berlin ist die geballte deutschen Schwimm-Elite im Einsatz. In 13 Entscheidungen kämpfen sie heute um die Meistertitel. Wir berichten ab 15:30 Uhr LIVE aus Berlin:


100m Freistil weiblich - EM-Norm: 0:55,05

Meistertitel Nummer drei für Dorothea Brandt: Auch über die 100m Freistil sicherte sie sich die Goldmedaille. In 55,05 Sekunden schwamm Brandt dabei genau die geforderte Finalnorm. Im Vorlauf hatte sie die vorgegebene Zeit noch verpasst. Hinter ihr holte Annika Bruhn in 55,34 Sekunden Silber. Paulina Schmiedel komplettierte in 55,76 Sekunden das Podium. Titelverteidigerin Daniela Schreiber wurde in 56,09 Sekunden nur Fünfte.

100m Freistil männlich - EM-Norm: 0:49,39

Nächste Titel für Paul Biedermann: Nach seinem Sieg über die 400m Freistil holte er sich auch den Titel über die 100m Freistil. In 48,31 Sekunden schwamm er dabei sogar bis auf sieben Hundertstel an den Deutschen Rekord von Marco di Carli heran. Auch international ist Biedermann damit vorn mit dabei. Nur vier Männer waren weltweit in diesem Jahr bisher schneller.

"Das war wirklich ein tolles Rennen. Über die 100m Freistil Deutscher Meister zu werden, ist für mich doch recht unerwartet. Ich bin ohne Druck und Erwartungen ins Rennen gegangen. Ich denke im Moment nur von Tag zu Tag," so das Fazit des mehrfachen Weltmeisters, der morgen noch über seine Paradestrecke 200m Freistil zu sehen sein wird.

Dabei sah es lange nach einem ganz anderen Sieger aus: Erst auf den letzten 25m fing Biedermann den Titelverteidiger Steffen Deibler ab, der in 48,56 Sekunden Silber holte und damit seine bereits starke Vorlaufzeit noch einmal verbesserte und damit Platz acht in der Weltranliste verteidigte. Die beiden DSV-Stars blieben ebenso unter der EM-Norm wie der lange Zeit in den USA trainierende Björn Hornikel, der in 49,29 Sekunden Bronze holte.

200m Schmetterling weiblich - EM-Norm: 2:11,14

Über die 200m Schmetterling war Franziska Hentke einmal mehr eine Klasse für sich: In 2:07,67 Minuten schwamm sie unangefochten zum Sieg und unterbot die EM-Norm locker um 3,5 Sekunden. Hinter ihr holte sich Alexandra Wenk in 2:12,69 Minuten Silber vor Tina Rüger (2:14,34).

200m Schmetterling männlich - EM-Norm: 1:57,37

Den Meistertitel über die 200m Schmetterling sicherte sich Robin Backhaus in 1:58,73 Minuten. In einem spannenden Finale schlug er dabei nur eine Hundertstelsekunde vor Philip Lücker an, der sich mit Silber zufrieden geben musste. Die Bronzemedaille ging in 1:59,01 Minuten an Markus Gierke, der sich damit nur zwei Hundertstel vor Youngster Alexander Kunert den Platz auf dem Podium sicherte. Die EM-Norm war für die Schwimmer hier nicht in Reichweite.

100m Brust weiblich - EM-Norm: 1:08,36

Über die 100m Brust der Damen verteidigte Caroline Ruhnau in 1:08,24 Minuten den Titel. Sie blieb damit zwar unter der geforderten EM-Norm. Im Vorlauf hatte sie jedoch ebenso wie Dorothea Brandt über die 100m Freistil die Normzeit verpasst. Es bleibt abzuwarten, wie die sportliche Führung des DSV in diesen Fällen entscheidet.

Hinter Ruhnau schwamm Vanessa Grimberg in 1:08,48 Minuten zu Silber. Die Hallenserin Julia Willers stellte als Dritte in 1:08,86 Minuten einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen auf.

100m Brust männlich - EM-Norm: 1:00,44

Hendrik Feldwehr hat in 59,81 Sekunden seinen Titel über die 100m Brust verteidigt. In einem spannenden Rennen wehrte er sich erfolgreich gegen die Angriffe von Vize-Weltmeister Marco Koch, der sich in 1:00,08 Minuten mit Silber zufrieden geben musste. Beide blieben damit deutlich unter der EM-Norm und schwammen in der Weltrangliste unter die aktuellen Top Ten. Christian vom Lehn komplettierte in 1:00,69 Minuten als Dritter das Podium.

200m Rücken weiblich - EM-Norm: 2:12,14

Auch Jenny Mensing meldet sich in Berlin nach einer durchwachsenen Vorsaison mit starken Vorstellungen zurück. Über die 200m Rücken schwamm sie in 2:09,25 Minuten souverän zum Meistertitel und blieb damit locker unter der EM-Norm. In der Weltrangliste liegt sie damit zudem an fünfter Stelle und ist bisher die zweitschnellste Europäerin in diesem Jahr.

Auch Lisa Graf (2:10,37) und Sonnele Öztürk (2:11,36), die auf die Plätze zwei und drei schwammen blieben unter der geforderten Zeit und bewahren sich so die Chance auf die Teilnahme an der Heim-EM in Berlin.

200m Rücken männlich - EM-Norm: 1:59,19

Ein schnelles Rennen gab es auch über die 200m Rücken der Herren. Jan Philip Glania hatte am Ende in 1:57,40 Minuten die Nase vorn und schlug 5,3 Zehntel vor Christian Diener an. Die beiden blieben ebenso unter der EM-Norm, wie Yannick Lebherz, der in 1:58,16 Minuten Dritter wurde.

200m Lagen weiblich - EM-Norm: 2:13,98:

Theresa Michalak verteidigte in 2:13,16 Minuten ihren Deutschen Meistertitel über die 200m Lagen. Sie unterbot zwar die EM-Norm deutlich. Doch auch sie hatte im Vorlauf zunächst die dort bereits geforderte Zeit verfehlt. Hinter ihr schwammen Kathrin Demler (2:15,23) und Franziska Jansen (2:15,99) auf die weiteren Medaillenplätze.

200m Lagen männlich - EM-Norm: 1:59,99

Einen starken Auftritt lieferte auch Markus Deibler ab. Über seine Paradestrecke 200m Lagen verteidigte der Olympiafinalist in 1:58,00 Minuten deutlich seinen Meistertitel. Damit kam der Hamburger bis auf 18 Hundertstel an seinen Deutschen Rekord heran, den er vor zwei Jahren an selber Stelle aufgestellt hatte.

In der Weltrangliste schwamm Deibler damit auf den achten Rang. Hinter ihm blieb Mitfavorit Philip Heintz in 1:59,47 Minuten nur Silber. Beide Athleten knackten damit die EM-Norm und haben so die Chance auf das Ticket zu den Heim-Europameisterschaften.

Bronze ging an Philipp Forster in 2:01,54 Minuten. Auch diesmal ließ sich Youngster Johannes Hintze nicht lumpen: In 2:03,68 Minuten verbesserte er den erst im Vorlauf aufgestellten Deutschen Altersklassenrekord bei den 15-Jährigen noch einmal um 3,1 Zehntelsekunde.

1500m Freistil weiblich - EM-Norm: 16:33,31

Über die 1500m Freistil der Damen blieben alle Medaillengewinnerinnen unter der EM-Norm. Dabei sicherte sich Sarah Köhler in 16:26,28 Minuten ihren zweiten Meistertitel in Berlin. Hinter ihr holten Isabelle Härle (16:27,09) und Leonie Antonia Beck (16:32,75) die weiteren Medaillen.

800m Freistil männlich - EM-Norm: 7:57,69

Sören Meißner sichert sich in 7:54,93 Minuten souverän den Titel über die 800m Freistil für sich. Er blieb damit als einziger unter der EM-Norm. Die weiteren Medaillen gingen an Florian Vogel (7:58,44) und Poul Zellmann (8:02,34)

4x100m Lagen mixed

 Der Titel in der erstmals augetragenen 4x100m Lagen-Mixed-Staffel ging an die Mannschaft des SC Wiesbaden in 3:57,14.

Die wichtigsten Links zur Schwimm-DM 2014:

Bild: Alibek Käsler