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(01.02.2014) Nach zwei von drei Wettkampfabschnitten der 1. DMS-Bundesliga 2014 sieht zumindest bei den Damen alles nach einer Titelverteidigung der Gastgeberinnen aus Essen aus. Bei den Herren hingegen liegen die Vorjahressieger der SG Essen nur an vierter Stelle. Stattdessen übernachten die Schwimmer der SG Stadtwerke München auf Platz eins der Zwischenwertung.


Der erste Wettkampftag und zwei von drei Runden der DMS-Bundesliga 2014 liegen hinter uns und zumindest bei den Herren zeichnet sich der erwartet spannende Kampf um den Titel als Deutscher Mannschaftsmeister 2014 ab. Angeführt wird das enge Teilnehmerfeld dabei nicht von Gastgeber und Vorjahressieger SG Essen sondern von der SG Stadtwerke München und den frisch aus der zweiten Liga aufgestiegenen Schwimmern des Potsdamer SV.

Die SG Stadtwerke München liegt nach zwei von drei Durchgängen mit 18.349 Punkten nur 69 Zähler vor dem von Olympiateilnehmer Yannick Lebherz angeführten 1. Potsdamer SV. Weitere 271 Punkte dahinter folgen die Schwimmer der SG Neukölln. Erst auf Platz vier finden sich die Essener Titelverteidiger um Hendrik Feldwehr und Christian vom Lehn wieder. Es dürfte morgen ein spannender letzter Durchgang um den Meistertitel werden. Die ersten fünf Teams liegen nur 600 Punkte auseinander.

Bei den Damen hingegen ist die Meisterkrone schon so gut wie vergeben. Die Damen der SG Essen schwimmen unangefochten ihrem sechsten DMS-Titel entgegen. Die Schwimmerinnen um Dorothea Brandt, Caroline Ruhnau und Isabelle Härle führen die Zwischenwertung mit mehr als 1200 Punkten Vorsprung an. Dahinter hoffen der SC Magdeburg und die SG Frankfurt auf die weiteren Podestplätze.

Im Kampf gegen den Abstieg sind bei den Herren die Schwimmer des SC Wiesbaden und des SV Halle/Saale bereits deutlich abgeschlagen. Sie trennen 808 bzw. 1976 Punkte vom rettenden zehnten Platz. Weltrekordhalter Paul Biedermann tritt in diesem Jahr in der DMS-Bundesliga nicht für seinen Verein SV Halle an.

Bei den Damen hat das Team von Aufsteiger Potsdam mit 1426 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang kaum noch Hoffnungen auf den Klassenverbleib. Die auf Platz elf liegenden Athletinnen des TSV Hohenbrunn-Riemerling hingegen dürften noch Chancen haben, die 466 Punkte, die sie von den auf Platz zehn liegenden Schwimmerinnen des SV Nikar Heidelberg trennen, noch aufzuholen.

Für die stärkste Einzelleistung des Tages sorgte Vize-Weltmeister Marco Koch. Über die 200m Brust konnte er mit einer Zeit von 2:03,71 Minuten glänzen. Allein damit steuerte er 928 Punkte zum Ergebnis seines Vereins DSW Darmstadt bei.
Bei den Damen sorgten die 400m Freistil des zweiten Wettkampfabschnitts für die punktbesten Einzelleistungen. Hier setzte sich Sarah Köhler (4:04,79 Minuten - 883 Punkte) von der SG Frankfurt vor der Würzburgerin Leonie Antonia Beck (4:04,86 - 882 Punkte) durch.

Der entscheidende dritte Wettkampfabschnitt beginnt am morgigen Sonntag um 10 Uhr.

DMS 2014 - 1. Bundesliga - Zwischenstand nach zwei von drei Runden:

Herren:

  Verein Punkte Differenz
1. SG Stadtwerke München 18349  
2. 1. Potsdamer SV 18280 69
3. SG Neukölln Berlin 18009 271
4. SG Essen 17857 152
5. SV Würzburg 05 17731 126
6. SG EWR Reinh. Mainz 17340 391
7. SG Frankfurt 17178 162
8. SSG Saar Max Ritter 17127 51
9. W98 Hannover 17106 21
10. DSW 1912 Darmstadt 16676 430
11. SC Wiesbaden 1911 15868 808
12. SV Halle/Saale 14700 1168

Damen:

  Verein Punkte Differenz
1. SG Essen 19098  
2. SC Magdeburg 17854 1244
3. SG Frankfurt 17819 35
4. SV Würzburg 05 17406 413
5. SG Dortmund 17372 34
6. SSG Saar Max Ritter 17148 224
7. SV Halle/Saale 17076 72
8. SG Stadtwerke München 16991 85
9. SG Neukölln Berlin 16776 215
10. SV Nikar Heidelberg 16377 399
11. TSV Hohenbrunn-Riemerling 15911 466
12. 1. Potsdamer SV 14951 960