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Die swimsportnews-Berichterstattung zu den Deutschen Meisterschaften 2017 wird präsentiert von Speedo.

(17.06.2017) Weiter geht die Action in Berlin. Bei den Deutschen Meisterschaften werden heute in den Vorläufen elf Events geschwommen. Dabei fallen schon am Morgen drei Entscheidungen. Wir berichten für euch wieder LIVE aus Berlin.

50m Rücken (w)

Wie schon am Donnerstag und Freitag starten wir auch heute mit ein paar Sprints in den Wettkampftag. In 28,55 Sekunden stellt Laura Riedemann einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 19-Jährigen auf. Noch zwei Läufe kommen, mal schauen, was die Konkurrenz macht.

In 28,46 Sekunden übernimmt Johanna Roas die Führung im Zwischenklassement. Damit liefert sie auch die Vorlaufbestzeit ab, denn im letzten Durchgang verzichten Jenny Mensing und Lisa Graf auf ihre Starts.

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50m Brust (m)

Bei den Brustsprintern werden sieben Läufe geschwommen. Im ersten der drei am schnellsten gemeldeten Läufen schlägt Christian vom Lehn in 27,92 Sekunden an. Fabian Schwingenschlögl ist in 27,75 Sekunden einen Tick schneller. Da kommt auch im letzten Lauf keiner ran.

Marco Koch liefert eine Zeit von 29,10 Sekunden ab und landet damit auf Platz 18. Er wollte diese Strecke aber nur nutzen, um die Zeit zu den morgigen 200m Brust zu überbrücken.

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100m Brust (w) - WM-Vorlaufnormen: 1:07,32 (offen) / 1:07,58 (U23)

Auch über die 100m Brust der Damen sind die WM-Normen äußerst anspruchsvoll. Alice Ruhnau bleibt in 1:09,77 Minuten als Erste unter 1:10.

Vanessa Grimberg ist in 1:08,49 Minuten die Schnellste im vorletzten Lauf. Da kommt auch Jessica Steiger (1:09,12) nicht heran. Die WM-Vorlaufnorm konnte keine Schwimmerin unterbieten.

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400m Lagen (m) - WM-Normen: 4:13,55 (offen) / 4:17,90 (U23)

Jetzt wird's ernst im Kampf um die WM-Tickets. Über die 400m-Strecken müssen die "harten" Normzeiten für Budapest bereits im Vorlauf geschwommen werden. Hier gibt es keine Finalnormen, wie über die anderen Distanzen.

Im vorletzten Lauf schlägt Ramon Klenz in 4:24,02 Minuten mit der schnellsten Zeit an. Dahinter liefert Johannes Hintze eine Leistung von 4:27,40 Minuten ab.

Da fehlte nicht viel. In 4:15,37 Minuten bleibt Jacob Heitdmann etwas mehr als anderthalb Sekunden über der WM-Norm. Der Finalist der Weltmeisterschaften von Kasan hatte sich nach Rio verstärkt auf sein Studium konzentriert. Dennoch ist die Leistung von 4:15 Minuten mit der er weltweit etwa unter den Top 15 liegt, eine beachtliche Zeit.

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100m Freistil (w) - WM-Vorlaufnormen: 0:54,50 (offen) / 0:54,90 (U23)

Am Freitag hatte Anna Diettterle bereits als Startschwimmerin der Staffel aus Spandau in 54,85 Sekunden eine persönliche Bestzeit hingelegt. Mal schauen, was sie heute drauf hat. In 54,88 Sekunden bestätigt sie diese Leistung und bleibt damit unter der WM-Vorlaufnorm für die U23-Schwimmer.

Im vorletzten Lauf bleibt die Uhr für Nina Kost nach 55,36 Sekunden stehen. Reva Foos schlägt zum Abschluss nach 55,61 Sekunden an. Damit ist Dietterle die einzige Schwimmerin, die über diese Strecke auf die WM-Qualifikation hoffen darf.

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100m Freistil (m) - WM-Vorlaufnormen: 0:48,58 (offen) / 0:48,93 (U23)

Bei den Herren stehen sechs Läufe auf dem Programm. In 49,23 Sekunden bleibt Marius Kusch als Erster unter 50 Sekunden. Im vorletzten Lauf gelingt dies keinem Athleten. Die Vorlaufbestzeit kommt in 49,09 Sekunden von Damian Wierling, der damit allerdings über der WM-Norm bleibt.

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200m Schmetterling (w) - WM-Vorlaufnormen: 2:09,21 (offen) / 2:09,77 (U23)

Franziska Hentke ist auch in diesem Jahr die Top-Favoritin über diese Strecke. Sie schwamm in diesem Jahr bereits eine Zeit von 2:06,84 Minuten. Julia Mrozinski schlägt im ersten schnellen Lauf in 2:15,51 Minuten an. In 2:11,06 Minuten setzt sich Martina van Berkel an die Spitze.

Im letzten Lauf hat Franziska Hentke kein Problem, die WM-Norm zu unterbieten. In 2:07,44 Minuten setzt sie die Bestzeit.

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200m Rücken (m) - WM-Vorlaufnormen: 1:57,58 (offen) / 1:58,55 (U23)

Über die 200m Rücken geht Christian Diener mit der stärksten Vorleistung ins Rennen. Marek Ulrich schlägt im ersten der schnellen Läufe in 2:03,70 Minuten an. Josha Salchow ist in 2:03,20 Minuten noch einmal eine halbe Sekunde schneller.

In 1:58,99 Minuten verfehlt Christian Diener die im Vorlauf gefordert Vorlaufnorm.

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200m Lagen (w) - WM-Vorlaufnormen: 2:13,01 (offen) / 2:13,41 (U23)

Zum Abschluss der Vorläufe stehen die 200m Lagen auf dem Plan. Danach geht es in drei Events um die Medaillen.

Nach zwei Läufen liegt Lisa Höpink in 2:17,61 Minuten vorn. Nach einer kurzen Verletzungspause geht es nun weiter. In 2:14,11 Minuten schwimmt Maxine Wolters die Vorlaufbestzeit. Zur U23-Norm fehlten ihr damit genau sieben Zehntel.

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4x100m Lagen - mixed

Jetzt ist wieder Teamgeist gefragt. Den Sieg in der gemischten Lagenstaffel schnappt sich die SG Frankfurt (3:57,68) vor W98 Hannover (3:59,03) und der SG Neukölln (4:00,31).

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4x100m Freistil - mixed

Un weiter geht's mit den Staffelentscheidungen. Bei den Freistilquartetten werden drei Läufe geschwommen. Im vorletzten Lauf legt das Team vom Berliner TSC in 3:35,09 Minuten eine starke Zeit vor und holen damit Silber. Der Titel geht an de SG Dortmund (3:34,20). Bronze holt W98 Hannover (3:37.01)

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1500m Freistil (w)

Über die 1500m Freistil der Damen fällt die Entscheidung schon am Vormittag, da es bisher keine olympische Strecke war.

Celine Rieder holt Gold in 16:24,28 Minuten vor Julia Hassler (16:33,40) und Jeanette Spiwoks (16:40,15).

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