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(30.05.2017) Der Schwimmnachwuchs kommt in Schwung! Am zweiten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gab es insgesamt fünf neue Altersklassenrekorde. Zudem konnte sich ein weiterer Schwimmer für die Junioren-Weltmeisterschaften 2017 qualifizieren.

Über die 200m Rücken unterbot Josha Salchow in 2:00,99 Minuten die geforderte Qualifikationszeit für die Titelkämpfe in Indianapolis (USA) um mehr als eine halbe Sekunde. Die weiteren Titel über diese Strecke gingen an Marc Nüter (2003, 2:09,94), Alexander Eich (2002, 2:08,83), Lukas Knölker (2001, 2:06,11), Anton Willi Müller (2000, 2:05,25) und Marek Ulrich (Junioren, 2:02,19). Josha Salchow ist damit der vierte Schwimmer, der in Berlin sein Ticket in die USA buchen konnte. 

Julia Mrozinski, die sich am Montag bereits über die 200m Schmetterling Gold und die Teilnahme an der Junioren-WM sichern konnte, war heute gleich zweimal nicht zu schlagen. Über die 400m Lagen (4:47,90) und die 50m Schmetterling (27,15) schnappte sie sich die Titel im Jahrgang 2000.

Für ein Achtungszeichen sorgte im Schmetterlingssprint auch Amelie Zachenhuber, die im Jahrgang 2004 in 28,51 Sekunden einen neuen Deutschen Altersklassenrekord aufstellte. Schon am Montag hatte die Münchnerin die 100m Freistil für sich entschieden, ebenso wie Maya Tobehn (2002), die heute über die 50m Schmetterling in 27,02 Sekunden für die schnellste Zeit des gesamten Feldes sorgte. In den restlichen Jahrgängen durften sich Celine Osygus (2003, 28,32), Mareike Ehring (2001, 27,63) und Thea Brandauer (Juniorinnen - 27,54) über Gold freuen.

Auch bei den Herren ließen sich die jungen Schmetterlinge nicht lumpen. Zunächst legte Josif Miladinov in 25,63 Sekunden mit einem Altersklassenrekord bei den 14-Jährigen vor und sicherte sich damit bereits seinen dritten Titel der Meisterschaften. Luca Nik Armbruster, der die alte Bestmarke gehalten hatte, legte im Jahrgang 2001 nach und stellte in 24,24 Sekunden ebenfalls einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf. Damit war er auch schneller als alle weiteren Athleten, auch die der älteren Jahrgänge. Die Titel gingen an Johannes Tesch (Junioren, 24,62), Ammon Pannach (1999, 24,78), Fleming Redemann (2000, 24,74) sowie Louis Dramm (2002, 25,93).

Das Rekordfestival setzte Sonnele Öztürk fort, die über die 200m Rücken in 2:09,98 Minuten eine neue Bestmarke bei den 19-Jährigen aufstellte und die Junioren-Wertung gewann. Ihre jüngere Schwester Torina sorgte in 2:23,50 Minuten mit Platz eins im Jahrgang 2004 sogar für einen Familien-Doppeltriumph. In den Altersklassen dazwischen gingen die Titel an Liv-Kathy Göbel (2003, 2:19,62), Barbara Schaal (2001, 2:16,79), Lea Marsch (2000, 2:18,19) sowie erneut Maya Tobehn (2002, 2:15,74), die damit ihren dritten DJM-Sieg feierte.

Über die 400m Lagen der Damen durften Celine Rieder (2001, 4:52,28), die sich ebenfalls bereits am Montag für die Junioren-WM qualifiziert hatten, erneut ganz oben auf dem Podium stehen. Auch Rosalie Kleyboldt (2003, 5:02,48) feierte ihren zweiten Jahrgangstitel in Berlin. Die weiteren Altersklassen konnten Josephine Tesch (Juniorinnen, 4:54,53), Giulia Goerigk (2002, 4:53,13) und Emely Kopp (2004, 5:06,84) für sich entscheiden.

Über die 400m Lagen der Herren lieferte der Juniorenmeister Ramon Klenz (4:24,00) die schnellste Zeit des Feldes ab. Gold über die lange Lagenstrecke ging außerdem an Silas Beth (2003, 4:42,75), Andreas März (2002, 4:39,26), Yannick Plasil (2001, 4:31,34), Arti Krasniqi (1999, 4:29,09) sowie Sebastian Aurelius Beck, der bei den 17-Jährigen in 4:26,09 Minuten eine starke Zeit ins Becken brachte.

Der erste neue Deutsche Jahrgangsrekord der DJM 2017 wurde heute bereits bei den Jüngsten, den Teilnehmern des Mehrkampfes geschwommen. Hier stellte der Magdeburger Nils Wille über die 400m Freistil im Jahrgang 2005 in 4:23,95 Minuten eine neue Bestmarke auf. Um mehr als vier Sekunden verbesserte er den bisherigen Rekord.

Links zur DJM 2017: