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(12.09.2016) Das deutsche Team hat bei den Paralympics am vierten Wettkampftag der Schwimmwettbewerbe zwei Medaillenchancen verpasst. über die 100m Brust der Startklasse SB5 landete Verena Schott auf dem vierten Platz.

In 1:46,07 Minuten schwamm sie zwar eine überzeugende Zeit, zu den Medaillen fehlten allerdings 8,6 Zehntelsekunden. Den Sieg trug die Ukrainerin Yellyzaveta Mereshko (1:41,63) davon.

Über die 100m Brust der Klasse S13 war die amtierende Europameisterin Elena Krawzow als eine der Favoritinnen an den Start gegangen. Die Berlinerin musste sich aber mit Platz fünf zufrieden geben. In 1:17,46 Minuten schlug sie nur 4,4 Zehntel hinter den Podestplätzen an. Gold ging in neuer Weltrekordzeit von 1:12,45 Minuten an die Usbekin Fotimakhon Amilova.

Auch Janina Breuer (S14) war im gestrigen Finalabschnitt im Einsatz. Sie kam in 2:22,16 Minuten beim Sieg der Britin Bethany Firth (2:03,30) auf Platz acht über die 200m Freistil.

Weitere Weltrekorde gab es in der zurückliegenden Nacht durch Denys Dubrov (200m Lagen SM 10 - 2:06,87), Sophie Pascoe (200m Lagen, SM 10 - 2:24,90) und Liu Benying (200m Freistil, S2 - 3:41,54).

Die restlichen Paralympics-Titel des Tages gingen an Karl Forsman (100m Brust, SB5 - 1:34,27), Federico Morlacchi (200m Lagen, SM9 - 2:16,72), Lin Ping (200m Lagen, SM9 - 2:35,65), Oleksii Fedina (100m Brust, SB13 - 1:04,94), Tang Wai Lok (200m Freistil, S13 - 1:56,32), Wang Yinan (100m Freistil, S8 - 56,80), Maddison Elliott (100m Freistil, S8 - 1:04,73), Li Junsheng (100m Brust, SB4 - 1:35,96) sowie Sarah Louise Rung (100m Brust, SB4 - 1:44,94).