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(21.08.2012) Die deutschen Beckenschwimmer verabschieden sich ohne Medaille von den Olympischen Spielen in London. Als Begründung für das schlechteste Olympia-Abschneiden seit 80 Jahren wird vielerorts das Fehlen finanzieller Mittel genannt. Auch die Politik schaltet sich in die Diskussion ein: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich spricht sich für die rechtzeitige Förderung von Nachwuchsschwimmern, unter anderem durch Wirtschaftsunternehmen, aus.


Zweimal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze sah die Zielvereinbarung zwischen dem DSV und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für die Spiele in London vor - letztlich erreichte kein deutscher Athlet einen Podiumsplatz bei den olympischen Schwimmwettbewerben im Becken. Lutz Buschkow, Direktor Leistungssport im DSV, zog im ARD-Morgenmagazin Bilanz: „Wir haben gesehen, dass es im Olympiajahr im Schwimmen eine Explosion im Spitzenbereich gegeben hat. Wir können derzeit leider nicht mit der absoluten Spitze mithalten.“ Bei der Fehleranalyse sieht Buschkow erheblichen Nachholbedarf in der Qualität und in der Art und Weise des Trainings. Auch der DSV-Generalsekretär Jürgen Fornoff führt das Ergebnis nicht auf das Versagen einer einzelnen Person zurück, sondern erkennt eine strukturelle Problematik. Eine ähnliche Ansicht teilt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der sich im „Tagesspiegel“ zu einem Umdenken in der Sportförderung äußert: „Ich glaube, man muss zum Beispiel die Übergänge zwischen Nachwuchs- und Leistungssport noch mehr im Blick haben", sagt der CSU-Politiker und nennt einen konkreten Lösungsansatz: „Vielleicht kann auf lokaler Ebene mal ein Leistungsnachwuchsteam gegründet werden, gefördert von einem Unternehmen."

Vorreiter: Das DVAG-Juniorteam mit aktuell über 220 Bewerbungen

Im Schwimmsport gibt es bereits erste Anstrengungen, die in die von Friedrich angesprochene Richtung gehen: Im vergangenen Jahr startete die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) mit der Gründung des DVAG-Juniorteams ein in Deutschland einmaliges Nachwuchsförderprojekt im Schwimmsport. Deutschlands größter eigenständiger Finanzvertrieb unterstützt eine bundesweite Auswahl von 20 Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmern auf ihrem Weg in den Spitzensport. Demnächst bekommt das Team weiteren Zuwachs. An der zurückliegenden Bewerbungsphase, die zum 1. August endete, nahmen über 220 talentierte Schwimmer/innen (Mädchen: 14 Jahre bis 18 Jahre, Jungen: 16 Jahre bis 20 Jahre) aus ganz Deutschland teil. Olympiateilnehmer Paul Biedermann, der als Pate für das DVAG-Juniorteam fungiert, freut sich über das große Interesse und die zahlreichen Bewerbungen: „Leistungsschwimmen ist bereits im Jugendalter eine sehr zeitintensive Sportart, die mit viel Aufwand verbunden ist. Unsere engagierten Nachwuchsschwimmer gilt es im Training und bei Wettkämpfen optimal zu fördern. Das DVAG-Juniorteam bietet in diesem Zusammenhang umfassende finanzielle Unterstützung, beispielsweise in Form von professioneller Trainingskleidung, Zuschüssen zu Trainings- und Wettkampffahrten und zusätzlichem Taschengeld.“

Geförderte Athleten schwimmen zu ersten Erfolgen

Seit dem Beginn des Förderprojekts zieht das DVAG-Juniorteam eine erfolgreiche Bilanz. Bei den vergangenen Junioren-Europameisterschaften steuerten die Teammitglieder Elena Czeschner (1. Schwimmverein Nördlingen/SG Schwabmünchen-Nördlingen) und Rosalie Käthner (SG Frankfurt) vier Medaillen für die DSV-Auswahl bei. „Die Aufnahme ins DVAG-Juniorteam ist für mich ein besonderer Ansporn, im Training und bei Wettkämpfen noch mehr Gas zu geben“, äußert sich Elena Czeschner über ihre positive sportliche Entwicklung. Ihre jüngeren Teamkollegen Max Pilger (SSF Bonn) und Annalena Felker (SG Gelsenkirchen) bewiesen beim EOYF-Länderwettkampf mit fünf ersten und einem zweiten Platz ebenfalls ihre internationale Klasse. Diese talentierten Schwimmerinnen und Schwimmer gilt es in Zukunft weiter in ihrer Entwicklung zu fördern. Aus den 220 Bewerbungen werden daher bis Ende des Jahres fünf weitere DVAG-Teammitglieder ausgewählt und in Abstimmung mit den Vereinstrainern auf ihrem Weg in den professionellen Sport begleitet.