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(28.04.2015) Die Experten der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA sollen bei der Analyse der Proben von den Schwimm-Weltmeisterschaften in Russland von ausländischen Fachleuten beaufsichtigt bzw. unterstützt werden. Dies gab der Weltverband FINA heute in einer Pressemitteilung bekannt.

"Die Proben werden im WADA-akkreditierten Labor in Moskau untersucht. Die FINA hat andere WADA-akkreditierte Labore darauf angesprochen, einige ihrer Experten dazu einzuladen, das Labor in Moskau bei der Analyse der Proben während der Weltmeisterschaften zu unterstützen", heißt es so von der FINA.

Das russische Kontrollsystem geriet in der Vergangenheit mehrfach in die Kritik. Unter anderem sollen hochrangige RUSADA-Funktionäre dabei geholfen haben, positive Tests einheimischer Athleten zu verschleiern.