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(03.04.2015) Für viele Schwimmstars ist der Swim Cup in Einhoven im Pieter van den Hoogenband Schwimmstation eine Gelegenheit, ihre Form in der beginnenden Langbahnsaison zu testen. So gelang es Jenny Mensing im Finale über 200 m Rücken in 2:11,31 Minuten die deutsche Normzeit für die WM in Kazan zu knacken und diese Zeit bedeutete für sie auch den Sieg über diese Strecke.

Bereits am ersten Wettkampftag wurden viele Weltbestzeiten oder Top Ten Rankings erreicht. Ein Highlight sicher die 48,25 Sekunden von Sebastiaan Verschuren über die 100 m Freistil im Vorlauf - damit stellte er eine neue Weltjahresbestzeit auf.

Auf der 50 m Freistil Sprintstrecke war Ranomi Kromowidjojo im Finale siegreich in 24,35 vor Femke Heemskerk  24,57 - die Schwimmerinnen aus den Niederlanden belegen damit Rang drei und vier im Worldranking hinter den Campbell Schwestern aus Australien.

Auf der langen 800 m  Freistilstrecke setzte sich Peter Bernek (Budapest, Ungarn) mit einem neuen Meet Record in 7:50,42 an die Weltspitze 2015. Seine Teamkameradin Boglarka Kapas schlug als Erste bei den Frauen an in 8:30,40, ebenfalls ein Meet Record.

Wieder zurück im internationalen Schwimmgeschehen ist Zsuszsanna Jakabos nach längerer Verletzungspause - bei der DMS 2015 startete sie in der 1. Bundesliga für den SV Würzburg und wurde dort Zweite mit dem Team. In Eindhoven meldete sie sich nun mit sehr schnellen 2:11,32 Minuten über die 200 m Lagen zurück - dies bedeutet die viertschnellste Zeit in diesem Jahr bisher.

Laszlo Cseh zeigte einmal mehr, dass er auch auf Sprintstrecken schnell schwimmt in 23,50 Sekunden über die 50 m Schmetterling. Noch drei andere  Schwimmer blieben in dem Finale unter 24 Sekunden.

Am Karfreitag wird Schwedens Top Star Sarah Sjöström die 200 m Freistil schwimmen und sicherlich wird Sebastiaan Verschuren im Finale über 50 m Freistil vor heimischem Publikum die Weltjahresbestzeit von James Magnussen angreifen. Mit Spannung erwartet wird der Auftritt des Südafrikaners Cameron van der Burgh über die 100 m Brust - er ist der Weltrekordhalter und Olympiasieger 2012.