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(09.11.2014) Auch bei den großen Schwimmstars kann der Wechsel von Lang- auf Kurzbahn-Bahn für etwas Verwirrung sorgen. Dies bekam Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu gestern bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften in Szazhalobatta zu spüren.

Über die 400m Freistil schlug sie im Vorlauf nach unglaublichen 3:39 Minuten an und wunderte sich zunächst über diese Zeit, welche fast 15 Sekunden unter dem Weltrekord lag. Erst nach einer Schaltsekunde und durch die Gesten ihres Coaches und Ehemanns Shane Tusup merkte Hosszu: Sie hatte erst 350m hinter sich und musste noch zwei Bahnen schwimmen.

Letztlich zog Hosszu als Siebte noch ins Finale ein. Hier erlaubte sich die Weltcup-Gesamtsiegerin keinen Patzer mehr und schwamm in 4:00,33 Minuten zu Gold. In der Weltrangliste belegt sie damit den zweiten Platz. Der Sieg war nur einer von insgesamt 16 ersten Plätzen, die die Iron Lady in Szazhalobatta feiern konnte.