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(06.05.09) Die dreimonatigen Wettkampfsperre für Michael Phelps in Folge der “Wasserpfeifen-Affäre” Anfang des Jahres ist abgelaufen. Der 23-Jährige wird beim Charlotte UltraSwim vom 14.-17. Mai erstmals seit den Olympischen Spielen wieder ins Wettkampfbecken springen und über fünf Strecken starten, unter anderem über die 50 und 100 Meter Freistil. Interessant wird dabei seine neue Technik zu beobachten sein, die er vor einigen Wochen angekündigt hatte. Angeblich soll es eine Art Windmühlenbewegung der Arme sein, was an die ungewöhnliche Armführung des Schweden Stefan Nystrand erinnern würde.

Damit will Phelps auch bei den Sprintern auf den kürzeren Freistilstrecken vorn ein Wörtchen mitreden. Bei den Olympischen Spielen hatte er als Startschwimmer der 4×100 Meter Freistil-Staffel bereits mit einer Zeit von 0:47,51 aufhorchen lassen.
Insgesamt fühlt sich Phelps nach der Wettkampfpause wieder fit, hat bereits neun Kilo abgespeckt und wieder Spaß am Training. Das war während des letzten halben Jahres nicht immer so. Auch Überlegungen aufzuhören gab es. Doch dann kam Phelps selbst die Frage: “Was mach ich hier, darüber nachzudenken, aufzuhören? Ich bin 23 Jahre alt. Ich gehe nicht mit 23 in Rente.” Mittlerweile sei er wieder der Alte, erklärte er im Interview gegenüber der Associated Press.