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(25.05.2009) Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Hamburg wurden ZWÖLF!  und nicht wie zunächst veröffentlicht nur sieben oder acht neuen Altersklassenrekorde aufgestellt. Die Rekordschwimmer finden sie hier.

 

Neben den Titeln für die Deutschen Jahrgangsmeister, welche hier eingesehen werden können, ging es bei der DJaM auch um die Qualifikation für die Junioreneuropameisterschaften in Prag, bei welchen die Jahrgangsklassen 91/92 männlich und 93/94 bei den weiblichen Schwimmern an den Start gehen werden. Insgesamt 15 Junioren und 21 Juniorinnen blieben in den Finalläufen unter den JEM-Zeiten. Eine Liste der Sportler finden Sie weiter unten. Wen genau der Deutsche Schwimmverband mit nach Prag nimmt wird noch diese Woche, möglicherweise schon heute, bekanntgegeben. Das Aufgebot finden Sie dann unter “Kurzmeldungen”. Laut Vorgabe des DSV qualifizieren sich jeweils die beiden Finalschnellsten der Jahrgangsgruppen sofern sie die Richtzeit gepackt haben.
Insgesamt verliefen die Jahrgangmeisterschaften ohne größere Probleme, wenn man die Größe der Veranstaltung beachtet. Es waren 969 Sportler von über 250 Vereinen am Start. Die oft bemängelte, zu kleine Publikumskapazität von etwa 400 Zuschauern wurde vom Veranstalter durch eine Ticketbörse zu lösen versucht. Auch ein Live-Ticker sollte angeboten werden, funktionierte jedoch oft nur eingeschränkt, da den Veranstaltern wohl keine vernünftige Internetverbindung zur Verfügung stand.
Für einen kleinen Aufreger sorgte zudem Michell Börner, der nach seinem Lauf über 400 Meter Freistil anscheinend aus Wut über seine Leistung die Zeitmessplatte mit einem wuchtigen Schlag zerstörte. Er wurde dafür über die Strecke disqualifiziert und von seinem Trainer heim geschickt, womit die ganze Sache auch erledigt sein sollte.
Die DJaM waren der erste Wettkampf, bei dem die neue Anzugliste galt, welche von der FINA vergangene Woche veröffentlicht wurde. Es war zu beobachten, dass keiner der Sportler in einem der nicht erlaubten Blue Seventy-Anzüge schwamm, jedoch einige Sportler sich noch vor Ort  neue Anzüge zulegen mussten. Der ebenfalls nicht auf der Liste befindliche Fastskin II von Speedo wurde von mehreren Schwimmern getragen, führte jedoch zu keiner Beanstandung, ebenso wie das Tragen älterer Modelle die gar nich erst bei der FINA eingereicht wurden, wie zum Beispiel von Essenuoto. Offiziell sind diese, da nicht auf der Liste, auch nicht erlaubt. Jedoch muss zu Gute gehalten werden, dass die flächendeckende Kontrolle der Anzüge einen wohl nicht zu stemmenden Aufwand erfordert und zunächst nur offensichtliche Verstöße geahndet werden.

Hier nun diejenigen, die in den Finalläufen die JEM-Zeiten unterboten:

 männlichweiblich
50 Fr Sören Barthel Silke Lippok
Julika Niegisch
Linda Middendorf
Juliane Reinhold
100Fr - Silke Lippok
Juliane Reinhold
Julika Niegisch
Eileen Weber
Sandra Koch
200Fr Joel Ax
Rico Stöckmann
Sebastian Lotze
Silke Lippok
Juliane Reinhold
Sandra Koch
Melanie Radicke
400Fr Manuel Belzer Melanie Radicke
Sarah Köhler
Elisa Thimm
800Fr Manuel Belzer Sarah Köhler
Katharina David
Nadja Müller
1500Fr - Sarah Köhler
Elisa Thimm
Nadja Müller
     
50 S Simon Hengel
Fabian Schwingenschlögl
Silke Lippok
Lena Kalla
Cornelia Bauer
100S Fabian Schwingenschlögl Lena Kalla
200S - Sarah Bosslet
     
50Rü Alexander Peter Lisa Middendorf
Juliane Reinhold
Laura Maschke
Madeleine Kraus
100Rü Alexander Peter Linda Middendorf
Dörte Baumert
200Rü - Juliane Reinhold
Dörte Baumert
     
50 Br Troy Arnicke Vanessa Grinberg
Laura Simon
100 Br Christian vom Lehn
Georg Melzer
Vanessa Grinberg
Laura Simon
200 Br Christian vom Lehn Vanessa Grinberg
Lina Rathsack
Janina Kistenmacher
     
200 Lg Morten Ahme
Fabian Schlingenschlögl
Madeleine Kraus
Dörte Baumert
400 Lg Morten Ahme
Robert Bigelmann
Paul Wadtke
Maximilan Krüger
Juliane Reinhold
Madeleine Kraus