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(01.06.09) Die LEN (Ligue Européenne de Natation)  wird bei Wettbewerben, die von ihr veranstaltet werden, die Anzug-Liste der FINA anwenden. Dies gab der Verband am Wochenende bekannt. Damit dürfen auch bei den Junioren-Europameisterschaften in Prag nur von der FINA genehmigte Anzüge verwendet werden.

 

Um dies sicherzustellen wird es, so wie es auch für die Weltmeisterschaften in Rom angedacht ist, einen zusätzlichen Vorstart-Raum geben, in dem kontrolliert wird, worin die Athleten antreten. Zudem ist angedacht für den Kinder- und Juniorenbereich seperate, für Europa einheitliche, Regularien zu schaffen, die die Verwendung von Schwimmanzügen einschränken.
Bei Europarekorden will die LEN ähnlich wie die FINA mit kontinentalen Bestmarken verfahren. Sollte ein Rekord in einem Anzug, der nicht auf der FINA-Liste steht, geschwommen werden, so wird der Rekord nicht anerkannt.

Auch bei der in Kürze anstehenden Mare-Nostrum-Tour wird die Anzug-Liste angewendet. Zumindest gaben dies die Veranstalter der Wettbewerbe in Canet und Monte Carlo bekannt. Bei der hochwertig besetzten Wettkampftour unter der Mittelmeersonne wird unter anderem auch die australische WM-Mannschaft um Eamon Sullivan an den Start gehen. Geschwommen wird am kommenden Wochenende in Barcelona, weiter geht es am 10. und 11. Juni in Canet. Den Abschluss bildet der Wettkampf vom 13. bis 14. Juni in Monte Carlo. Auch eine Mannschaft des DSV wird dabei sein. Die deutschen Sportler sollen hier laut Bundestrainer Dirk Lange “bereits an den WM-Normen kratzen.”