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(02.08.2009): Nach dem Desaster von Melbourne 2007, als die DSV-Schwimmer ohne Sieg und auf Rang 12 des Medaillenspiegels heim fuhren, und den Olympischen Spielen, bei denen nur Britta Steffen glänzen konnte, sind die deutschen Schwimmer wieder ein Begriff in der Schwimmwelt. ”Wir sind in die Weltspitze zurückgekehrt.

Nun wollen wir uns unter den Top fünf etablieren”, so DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow. Am Ende stehen die deutschen Beckenschwimmer auf dem zweiten Rang des Medaillenspiegels, die beste Platzierung einer gesamtdeutschen Mannschaft bei einer WM überhaupt.  Mit ingesamt neun Mal Edelmetall ist es zudem die größte Medaillenausbeute seit der Weltmeisterschaft in Fukuoka 2001, als die deutschen Schwimmer 15 Medaillen holten.  Endlich konnten die bei den Deutschen Meisterschaften gebrachten starken Leistungen auch beim Saisonhöhepunkt gezeigt und zum Großteil auch gesteigert werden.
Nach wie vor sind die USA die beste Schwimmnation. Doch nachdem 2007 noch die Hälfte der 40 Strecken von den Amerikanern gewonnen wurden waren es nun “nur noch” zehn. Die Schwimmwelt ist größer geworden, viel Nationen haben aufgeholt. Insgesamt stehen in Rom 17 verschiedene Länder in den Siegerlisten, während es vor zwei Jahren nur elf Stück waren.

    Gold Silber Bronze Ges.
1 USA 10 7 6 23
2 Deutschland 4 4 1 9
3 Australien 3 4 9 16
4 China 4 2 4 10
5 Italien 3 0 1 4
6 Großbritannien 2 3 2 7
7 Ungarn 2 1 3 6
8 Brasilien 2 1 0 3
  Serbien 2 1 0 3
10 Russland 1 5 1 7
11 Japan 1 2 1 4
12 Tunesien 1 2 0 3
13 Simbabwe 1 1 0 2
  Schweden 1 1 0 2
  Dänemark 1 1 0 2
16 Südafrika 1 0 2 3
17 Niederlande 1 0 1 2
18 Frankreich 0 3 2 5
19 Kanada 0 1 2 3
20 Österreich 0 1 0 1
  Polen 0 1 0 1
22 Spanien 0 0 3 3
23 Rumänien 0 0 1 1
  Litauen 0 0 1 1
  Norwegen 0 0 1 1