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(19.12.2021) Schon mehrfach durften sich die beiden schwedischen Schwestern Louise und Sophie Hansson bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in den zurückliegenden Tagen Medaillen um den Hals hängen. Am Montag greifen sie erneut nach Gold.

Mit einer Zeit von 25,83 Sekunden sicherte sich Louise Hansson in den Halbfinals über die 50m Rücken die Bahn vier für den morgigen Endlauf. Bereits am Freitag konnte sie mit dem Titel über die doppelte Distanz glänzen und ihre starke Form unter Beweis stellen. Ganz oben auf dem Treppchen stand sie zudem gemeinsam mit ihrer Schwester in der Lagenstaffel.

Im zweiten Halbfinale legte die Kanadierin Kylie Masse (25,84) stark nach. Auch sie stand bereits in den vergangenen Tagen auf dem Podest und gewann die Silbermedaille über die 100m Rücken. Masses Teamkollegin Margaret Macneil belegte den dritten Platz in den Halbfinals in einer Zeit von 25,92 Sekunden. Und auch die Niederländerin Maaike de Waard (0:25,97) erschwamm eine Zeit von unter 26 Sekunden, weshalb wir morgen ein spannendes Rennen erwarten dürfen. Zudem vertritt Caroline Pilhatsch das österreichische Team im Finale. Sie sicherte sich in den Halbfinals den 7. Platz (0:26,29). Auch eine faustdicke Überraschung gab es in den Halbfinals über die 50m Rücken: In einer Zeit von 26,43 Sekunden belegte die niederländische Weltrekordhalterin Kira Toussaint lediglich den 10. Platz und verfehlte den Einzug in das morgige Finale um gerade einmal fünf Hundertstel.

Mitten drin im Kampf um die Titel ist am Montag auch Sophie Hansson. Über die 100m Brust lieferten sie und die Jamaikanerin Alia Aktinson (1:04,26) sich heute im zweiten Halbfinale ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, welches Hansson (1:04,17) knapp für sich entschied. Damit belegten die beiden die Plätze 2 und 4 der Zwischenrunde. Die Spitzenleistung hatte zuvor bereits die Chinesin Qianting Tang ins Becken gebracht. Mit einem neuen Asienrekord legte die 17-Jährige im ersten Halbfinale über die 100m Brust eine Zeit von 1:03,99 Minuten vor. Auf dem Zettel haben sollte man auch Mona Mc Sharry aus Irland, die in 1:04,22 Minuten als Dritte weiterkam.

Es wird spannend, wer im morgigen Finale als Erste die Hand an der Wand hat. Hansson gewann bereits am Freitag die Bronzemedaille über die halbe Distanz, aber auch die erfahrende Aktinson sollte man nicht unterschätzen, sie hält schließlich den Weltrekord (1:02,36) über diese Strecke. Die neue Weltmeisterin über die 50m Brust Anastasia Gorbenko (ISR) werden wir morgen nicht im Finale sehen. Sie schied überraschend in 1:04,95 Minuten auf Platz 11 aus. Zum Weiterkommen musste eine Zeit von 1:04,81 Minuten geschwommen werden.  

Die Halbfinalbestzeit über die 50m Schmetterling kam vom Weltrekordhalter Szebasztian Szabo aus Ungarn, der im zweiten Halbfinale als Schnellster anschlug (0:22,11). Bereits im Lauf davor stellte Nicholas Santos (BRA), der ebenfalls den Weltrekord hält, sein Können unter Beweis. Bei ihm blieb die Anzeigetafel bei einer Zeit von 22,12 Sekunden stehen. Dicht gefolgt wurden die beiden von Dylan Carter (TTO) und dem Italiener Matteo Rivolta, die das Rennen in einer Zeit von 22,18 und 22,20 Sekunden beendeten. Damit lagen die ersten vier Teilnehmer des morgigen Finals nur neun Hundertstel auseinander, weshalb wir uns auch hier auf einen engen Wettbewerb freuen dürfen. Für den Einzug in das Finale wurde eine Zeit von 22,45 Sekunden benötigt.

Die heutigen WM-Halbfinals gingen zwar ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Nichtsdestotrotz konnte sich das DSV-Team freuen, denn es gab den ersten Podestplatz bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi. Christian Diener gewann in einem sehr knappen Rennen über die 50m Rücken die Silbermedaille und Isabel Gose erkämpfte sich einen starken 6. Platz über die 400m Freistil. Mehr dazu gibt es hier: SILBER! Christian Diener ist Vize-Weltmeister auf der Kurzbahn

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-WM 2021:

Bilder: FINA / Istvan Derencsenyi

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