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(12.12.2021) Zum Abschluss des WM- und EM-Qualifikationsmeetings in Magdeburg hat der Frankfurter Oliver Klemet als erster und damit auch einziger Schwimmer des Wettkampfes eine der Normzeiten für die Schwimm-Weltmeisterschaften 2022 knacken können.

Über die 1500m Freistil schlug Klemet in 14:58,33 Minuten gut zwei Sekunden unter der zur Qualifikation für die Schwimm-WM geforderten Zeit an. Damit hat er im Kampf um den zweiten deutschen Startplatz bei den Titelkämpfen im japanischen Fukuoka derzeit die Nase vorn. Sicher gesetzt ist er aber noch nicht, denn im abschließenden Qualifikationsfenster im kommenden Jahr (25.03.-12.04.2022) könnten noch Konkurrenten an ihm vorbeiziehen.

Anders sieht es bei Florian Wellbrock aus, der als Olympia-Finalist sowohl für die WM als auch die EM den ersten Startplatz im deutschen Aufgebot bereits sicher hat. Obwohl er schon fest qualifiziert ist, ließ er es sich nicht nehmen, heute in überzeugenden 14:50,81 Minuten seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Damit dürfte er optimistisch zu den kommende Woche stattfindenden Kurzbahn-Weltmeisterschaften fliegen.

Äußerst knapp war es am Sonntag bei Wellbrocks Magdeburger Teamkollegen Lukas Märtens. Über die 200m Rücken stellte er nicht nur seine Vielseitigkeit unter Beweis, sondern kam in 1:57,54 Minuten auch bereits bis auf vier Hundertstel an die Normzeit zur Qualifikation für die Schwimm-WM im Mai heran. Den Startplatz im Team für die später im August stattfindenden Europameisterschaften buchte er jedoch damit klar. Auch über die 200 und 400m Freistil hatte sich der Olympia-Teilnehmer bereits für die EM empfohlen. Märtens hielt damit heute auch souverän den Routinier Christian Diener hinter sich, der in 1:59,69 Minuten fast genau eine Sekunde über der EM-Norm (1:58,65) blieb.

Mit Isabel Gose fügte eine weiteres Mitglied vom gastgebenden SC Magdeburg ihrem EM-Programm heute einen potentiellen Start hinzu. Über die 800m Freistil blieb sie in 8:31,04 Minuten deutliche acht Sekunden unter der Normzeit. Auch über die 200 und 400m Freistil ist sie bereits für die Europameisterschaften qualifiziert. Zudem blieb Celine Rieder in 8:37,46 Minuten unter der EM-Norm.

Über die 100m Schmetterling buchte zudem Angelina Köhler ihr Ticket zu den Europameisterschaften. In 58,72 Sekunden schwamm die Hannoveranerin acht Hundertstel unter die Norm. Für die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften muss sie im zweiten Nominierungsfenster im Frühjahr 2022 gut eine Sekunde schneller sein. Hier steht die Norm bei 57,70 Sekunden.

Insgesamt empfahlen sich damit im Magdeburg acht Aktive für die Europameisterschaften. Eine WM-Norm gab es lediglich für Oliver Klemet. Vom 25. März bis 12. April öffnet sich das zweite Qualifikationsfenster für die beiden Langbahn-Highlights im kommenden Jahr.

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Bild klein: Christian Gold

 

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