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(08.10.2021) Auch am zweiten Wettkampftag des Weltcups in Budapest durfte das deutsche Team über zwei Medaillen jubeln: Auf seiner Paradestrecke, den 1500m Freistil, gelang es Florian Wellbrock erneut, die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen.

In 14:42,70 Minuten war Wellbrock zwar gut sieben Sekunden langsamer als bei seinem Sieg zum Weltcup Auftakt vor einer Woche in Berlin. Der Magdeburger gewann aber dennoch souverän vor Akos Kalmar aus Ungarn (14:47,16) und dem Österreicher Felix Auböck (14:48,13), der sich gestern bereits die Bronzemedaille über die 400m Freistil erkämpft hatte.

„Das Rennen war okay, mit der Goldmedaille bin ich auch sehr zufrieden. Aber man darf es nicht überbewerten, weil einige Schwimmer der Weltspitze nicht an den Start gegangen sind“, meinte Wellbrock zu seinem Rennen. „Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, hier in Budapest noch einmal zu schwimmen“, so der 10km-Olympiasieger. „Die Corona-Regeln sind hier etwas lockerer als in Deutschland. Daher sind doch recht viele Zuschauer in der Halle, die für Stimmung sorgen. Das ist natürlich immer sehr schön für uns Athleten.“

Die zweite deutsche Medaille des Tages erschwamm sich Fabian Schwingenschlögl über die 50m Brust. In 26,41 Sekunden reichte es für den frischgebackenen Deutschen 100m-Rekordhalter auf der Sprintdistanz für den dritten Platz. Der Sieg in diesem engen Finale ging überraschenderweise an Schwingenschlögels Neckarsulmer Trainingskollegen Peter Stevens (26,22) aus Slowenien. Dahinter musste sich der Niederländer Arno Kamminga mit nur drei Hundertstel Rückstand erstmals bei der diesjährigen Weltcup-Serie mit der Silbermedaille zufrieden geben.

Isabel Gose hingegen verpasste eine weitere Medaille denkbar knapp. Über die 200m Freistil fehlten der 19-Jährigen am Ende lediglich 34 Hundertstel auf den Bronzerang. Am vergangenen Wochenende war es Gose im Endspurt noch gelungen, den dritten Podestplatz zu sichern. Ein kleiner Trost: In 1:55,38 Minuten konnte die Olympiafinalistin in Budapest zumindest eine neue Saisonbestleistung ins Wasser bringen. Morgen wird die junge Deutsche noch über die 100m sowie 800m Freistil an den Start gehen und vor allem auf der langen Distanz sicherlich mit um die Medaillen kämpfen.

Wie auch schon am gestrigen Tag gelang es der Schweizerin Maria Ugolkova heute erneut, einen neuen Landesrekord aufzustellen. In 4:33,51 Minuten konnte sich Ugolkova über die 400m Lagen nicht nur über die neue Bestmarke sondern auch über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. Auch die Gastgebernation durfte einen neuen ungarischen Rekord feiern. Über die 50m Rücken verbesserte Kristof Milak, der eigentlich auf den Schmetterlingsstrecken zuhause ist, die bereits im Vorlauf aufgestellte Bestmarke nochmal auf 23,08 Sekunden. Für diese Leistung wurde der 200m Schmetterling-Olympiasieger mit einer Goldmedaille belohnt.

Ihre in Berlin gewonnenen Goldmedaillen verteidigten heute neben Florian Wellbrock auch die Australier Madison Wilson (200m Freistil) und Kyle Chalmers (100m Freistil) sowie erneut der südafrikanische Youngster Matthew Sates (200m Lagen) und die US-Staffel. Chalmers kam dabei über die 100m Freistil in 45,50 Sekunden bis auf 5,6 Zehntel an den Weltrekord heran.

Die Schnellsten des zweiten Wettkampftages beim FINA Weltcup in Budapest 2021:

  • 400m Lagen (w): 4:31,35 Ilaria Cusinato (ITA)
  • 1500m Freistil (m): 14:42,70 Florian Wellbrock (GER)
  • 50m Rücken (m): 23,08 Kristof Milak (HUN)
  • 200m Freistil (w): 1:53,82 Madison Wilson (AUS)
  • 200m Lagen (m): 1:53,43 Matthew Sates (RSA)
  • 100m Rücken (w): 55,72 Kira Toussaint (NED)
  • 50m Brust (m): 26,22 Peter Stevens (SLO)
  • 50m Schmetterling (w): 24,97 Emma McKeon (AUS)
  • 100m Freistil (m): 45,50 Kyle Chalmers (AUS)
  • 100m Brust (w): 1:04,71 Nika Godun (RUS)
  • 200m Schmetterling (m): 1:51,18 Tom Shields (USA)
  • 4x50m Freistil (mixed): 1:32,34 Daniel Diehl, Quintlin McCarty, Kristina Paegle, Anna Moesch (USA)