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(02.10.2021) Zwei Siege konnte das deutsche Team am Samstag beim Heim-Weltcup in Berlin bejubeln. Sowohl Florian Wellbrock als auch Christian Diener schnappten sich im Kampf gegen die internationale Konkurrenz die Goldmedaillen.

Einen souveränen Auftritt legte Florian Wellbrock über die 1500m Freistil hin. Nachdem der 10km-Olympiasieger nahezu das gesamte Rennen über mit dem Russen Kirill Martynychev gleichauf lag, machte Wellbrock auf den letzten 200m ernst. In 14:35,23 Minuten lag er am Ende klare 1,88 Sekunden vor seinem Verfolger. "Die Zeit war schneller als gedacht. Ich bin mit dem Rennen und der Medaille sehr zufrieden", meinte Wellbrock nach seinem Sieg. "Es war das erste Rennen der Saison über diese Strecke, dementsprechend hart war es auch."

Die Bronzemedaille sicherte sich der Hannoveraner Sven Schwarz, der in 14:45,83 Minuten klare sieben Sekunden schneller war als bei seinem Sieg bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der zurückliegenden Woche. Auf Rang vier rundete Oliver Klemet (14:57,77) das starke Gesamtergebnis der deutschen Ausdauer-Asse ab. 

Nur wenige Augenblicke später schnappte sich auch Christian Diener Weltcup-Gold. Nachdem er gestern bereits die 200m Rücken gewonnen hatte, triumphierte er heute auch über die 50m. In 23,29 Sekunden schlug der Potsdamer zwar eigentlich knapp hinter dem Australier Zac Incerti an. Da dieser aber nach der Wende zu weit getaucht war und disqualifiziert wurde, konnte sich das deutsche Team über einen Doppelsieg freuen. Silber ging hinter Diener nämlich in 23,62 Sekunden an Ole Braunschweig, der den US-Amerikanischen Youngster Quintin McCarty nur zwei Hundertstel hinter sich lassen konnte. Mit dabei war in diesem Finale auch Björn Kammann (24,53), der Platz sieben belegte.

Eine weitere Weltcup-Medaille gab es für Fabian Schwingenschlögl. Wie schon über die 100m Brust holte er auch heute über die 50m-Distanz hinter dem Niederländer Arno Kamminga (26,00) Silber. Dabei kam Schwingenschlögl bis auf wenige Zehntel an seinen Deutschen Rekord (25,87) heran und war in 26,13 Sekunden erneut schneller als jeder andere deutsche Schwimmer zuvor. Knapp über der 27er-Marke schlugen Melvin Imoudu (7. - 27,02) und Philipp Brandt (8. - 27,09) an.

Ein Achtungszeichen setzte am Samstag der 18-jährige Südafrikaner Matthew Sates. Über die 200m Lagen stellte er in 1:51,45 Minuten einen Junioren-Weltrekord auf. Für deutsche Beteiligung sorgte in diesem Finale Ramon Klenz, der in 1:56,78 Minuten Fünfter wurde. Endlaufluft durfte heute auch der Kieler Kirill Lammert schnuppern, der über die 200m Schmetterling (1:59,23) Achter wurde. Auch hier ging Gold nach Südafrika. Im Duell der Superstars setzte sich der 2012er Olympiasieger Chad le Clos (1:50,32) knapp gegen den US-Amerikaner Tom Shields (1:50,51) durch.

Über die 100m Freistil war der Australier Kyle Chalmers eine Klasse für sich. In 45,73 Sekunden ließ der Olympiasieger von 2016 der Konkurrenz keine Chance und kam bis auf wenige Hundertstel an seine persönliche Bestleistung heran.

Für Christian Diener war der Tag mit seinem Goldrennen noch nicht beendet. Zum Abschluss des Finalabschnitts war er in der gemischten 4x50m Freistilstaffel im Einsatz und verhalf dem Team zu Silber. Mehr dazu und zu den Finals der Damen gibt es hier: Weltcup-Medaillen für Isabel Gose und Deutschlands Kraulstaffel

Die wichtigsten Links zum Weltcup in Berlin 2021: