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(24.07.2021) Das deutsche Team hat in der heutigen Nacht bei den Olympischen Spielen in Tokio gleich zwei Eisen im Halbfinale über die 100m Brust der Herren im Feuer. Sowohl der Frankfurter Lucas Matzerath als auch Fabian Schwingenschlögl aus Neckarsulm qualifizierten sich für die Zwischenrunde.

Matzerath lieferte in 59,40 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit ab und kam damit auf Rang elf weiter. Der deutsche Rekordhalter Fabian Schwingenschlögl war in 59,49 Sekunden ein paar Hundertstel langsamer und zog auf Rang 14 ins Semifinale ein. 

Für den Kampf um die Finalplätze wird das Duo den erst im April aufgestellten Deutschen Rekord von Schwingenschlögl angreifen müssen. Bei 58,95 Sekunden steht dieser. Der Achte der Vorläufe war heute bereits 59,17 Sekunden schnell.

Die Spitzenzeit kam wie erwartet von Großbritanniens Superstar Adam Peaty, der in 57,56 Sekunden mal wieder so schnell war, wie kein anderer Athlet zuvor. Doch die Konkurrenz kämpft sich langsam heran. Hinter ihm zog der Niederländer Arno Kamminga in 57,80 Sekunden als Zweiter in die Zwischenrunde ein und steigerte damit seine Leistung, mit der er an zweiter Stelle des Alltime-Rankings liegt.

Ohne deutsche Beteiligung ging der Kampf um die Halbfinalplätze über die 100m Schmetterling der Damen über die Bühne. Die schwedische Titelverteidigerin Sarah Sjöström schwamm sich hier in 56,18 Sekunden als Dritte weiter. Die Vorlaufbestleistungen kamen von Emma McKeon aus Australien und der Chinesin Zhang Yufei, die zeitgleich in 55,82 Sekunden bis auf 3,4 Zehntel an den Weltrekord von Sjöström heran kamen. Zum Einzug ins Halbfinale musste eine Zeit von 58,08 Sekunden geschwommen werden.

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