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(24.09.2020) Mit der neuen Saison gibt es auch einige neue Gesichter an den Bundesstützpunkten des Deutschen Schwimm-Verbandes in Potsdam sowie Würzburg. Wie der DSV am Donnerstag mitteilte übernimmt Trainerroutinier Reiner Tylinski ab dem 1. November 2020 die Leitung des Bundesstützpunktes in Potsdam.

Tylinski sammelte als Coach Erfahrungen auf vielen Ebenen, so war er als Landestrainer für Schwimmer in Niedersachsen und Württemberg oder auch als Nationaltrainer in Kuwait tätig. Zuletzt stand er als Cheftrainer beim SV Waiblingen am Beckenrand. „Ich freue mich auf diese reizvolle Aufgabe, bei der ich all meine Erfahrungen aus über 30 Jahren Trainertätigkeit einbringen kann, um am gemeinsamen Erfolg mitzuwirken“, blickt Tylinski voraus. 

Neu mit dabei sein wird in Potsdam zudem demnächst Jens Lohaus, der nach einer Neustrukturierung in der brandenburgischen Landeshauptstadt zum Jahreswechsel eine Stelle als Olympiastützpunkt-Trainer neu besetzen wird. Mit den neuen Kräften und Strukturen solle sich Potsdam "zu einem Exzellenzzentrum im Schwimmsport entwickeln“, so DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen

Offen ist noch, wie die künftige Zusammenarbeit mit dem bisherigen Bundesstützpunktrainer Jörg Hoffmann aussehen wird, dessen Vertrag zum 31. Dezember endet. Derzeit prüfe man gemeinsam mit regionalen Partner Möglichkeiten einer weiteren Einbindung bis zu den Olympischen Spielen und darüber hinaus, teilt der DSV mit. Hoffmann betreut in Potsdam die Spitzengruppe um Nationalschwimmer  Christian Diener.

Bereits seit Monatsbeginn gibt es zudem mit Nikolai Evseev einen erfahrenen Neuzugang im Trainerteam am Standort Würzburg. Der 54-jährige Olympiamedaillengewinner, der zuletzt beim SV Delphin Wiesbaden tätig war, übernimmt den Posten als Bundesstützpunktrainer. „Alles hat auf Anhieb reibungslos funktioniert“, berichtet Evseev nach den ersten Wochen an seiner neuen Arbeitsstelle. „Auch wenn Stefan Lurz sich für die Aufgaben als Bundestrainer Freiwasser und die Stützpunkt-Leitung vom Beckenrand etwas zurückzieht, werden wir hier alle eng zusammenarbeiten, um den maximalen Erfolg zu erzielen.“