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(20.07.2020) Am kommenden Wochenende treffen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Spitzenschwimmer aus mehreren Nationen aufeinander. Bei einem Vier-Länder-Wettkampf in Budapest werden von Freitag bis Sonntag Top-Athleten aus Ungarn, Polen, Österreich und Tschechien an den Start gehen.

Ursprünglich war auch die deutsche Nationalmannschaft zu dem Kräftemessen eingeladen. Der DSV sagte seine Teilnahme an dem Meeting allerdings ab. Daher nimmt die Mannschaft aus Polen den Platz des deutschen Teams ein. 

Aus Österreich werden Athleten wie Marlene Kahler, Lena Grabowski und Felix Auböck in die ungarische Landeshaupstadt reisen. Die Gastgeber bringen Top-Stars wie Katinka Hosszu, Kristof Milak und Laszlo Cseh an den Start.

Um zu gewährleisten, dass es bei dem Aufeinandertreffen der Sportler, Trainer und Funktionäre aus den unterschiedlichen Ländern zu keiner Infektionsverbreitung kommt, müssen alle Teilnehmer ab der Woche vor der Veranstaltung (vom 18. Juli oder später) einen negativen Corona-Test nachweisen. Zudem wird der Wettkampf nicht in der Duna Arena stattfinden, die unter anderem Austragungsort der Schwimm-WM 2017 war. Stattdessen wird das Meeting im Freibad-Stadion auf der Margareteninsel ausgetragen, das der eine oder andere vielleicht noch von der Schwimm-EM 2010 kennt.

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