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(15.07.2020) Die Serie an Vernanstaltungsverlegungen im Zuge der Corona-Pandemie zieht weitere Kreise. Wie das Internationale Olympische Komitee am Mittwoch bekanntgab, werden auch die Olympischen Jugendsommerspiele nicht wie geplant stattfinden.

Ursprünglich standen die Wettbewerbe der besten Nachwuchsathleten der Welt für das Jahr 2022 im Kalender. Dieses Event soll nun ausfallen bzw. auf das Jahr 2026 verschoben werden. Dann hätte ohnehin die nächste Ausgabe der Jugendsommerspiele angestanden. Da aber weiterhin Dakar (Senegal) als Austragungsort vorgesehen ist, spricht das IOC von einer "Verschiebung". 

Dies erlaube es dem IOC sowie nationalen Verbänden und Fachsportverbänden ihr Vorgehen besser zu planen, da dieses durch die Verschiebung der Olympischen Spiele und weiterer großer internationaler Sportevents stark beeinflusst sei, erklärte IOC-Pressedirektor Christian Klaue via Twitter.

Die Olympischen Jugendspiele gelten als eines der bedeutendsten Multisportevents für Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die letzte Ausgabe fand 2018 in Buenos Aires mit mehr als 3.300 Athleten aus 28 Sportarten statt. Auch mehrere spätere Spitzenschwimmer konnten hier schon auf sich aufmerksam machen. So holte Chad le Clos im Jahr 2010 bei der Premiere der Jugendspiele die Goldmedaille über die 200m Schmetterling. Zwei Jahre später wiederholte er dieses Kunststück bei den "großen" Olympischen Spielen in London und verwies dabei Michael Phelps auf Platz zwei.