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(27.05.2012) In des Vorläufen des letzten Tages der Schwimm-EM in Debrecen (Ungarn) konnten lediglich die beiden deutschen Lagenstaffeln weiterkommen. Die als Titelfavorit geltenden Damen hatten in 4:05,11 Minuten keine Probleme sich zu qualifizieren. Nur das italienische Quartett war um zwölf Hundertstel schneller. Das deutsche Team schwamm jedoch in einer kompletten B-Besetzung. Statt Lisa Graf, Caroline Ruhnau, Sina Sutter und Daniela Schreiber könnten heute Nachmittag Jenny Mensing, Sarah Poewe, Alexandra Wenk und Britta Steffen an den Start gehen.

 

Die ebenfalls favorisierten Herren schwammen in der Besetzung Christian Diener, Christian vom Lehn, Steffen Deibler, Dimitri Colupaev in 3:36,66 Minuten mit der schnellsten Zeit ins Finale. Dort dürften dann Helge Meeuw und Marco Koch auf den ersten beiden Teilstrecken antreten. Auch ein Einsatz von Marco di Carli auf der Freistilstrecke ist wahrscheinlich.

Über die Einzelstrecken gelang keinem der DSV-Sportler der Finaleinzug. Drei deutsche Schwimmer waren über die 400m Lagen am Start. Als Zehnter verpasste Yannick Lebherz in 4:20,34 Minuten den Endlauf um anderthalb Sekunden. Jan David Schepers kam in 4:21,70 Minuten auf den zwölften Platz. Tim Wallburger schied in 4:26,20 Minuten als 22. aus. Damit wird neben Lebherz, der die Olympianorm über diese Strecke bereits bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin knacken konnte, kein weiter DSV-Athlet in London über die 400m Lagen starten.

Über die 400m Freistil der Damen verfehlte Silke Lippok in 4:15,85 Minuten als 13. den Finaleinzug deutlich um fast drei Sekunden. Damit war die Pforzheimerin jedoch nicht allein. Auch die amtierende Weltmeisterin Federica Pellegrini musste als Zehnte in 4:14,27 Minuten die Segel streichen. Isabelle Härle, die bereits über die 800m Freistil deutlich an der Olympianorm vobeischwamm, war nicht am Start und hat somit keine Chance mehr auf das Olympiaticket.