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(31.07.2012) Nachdem die deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in London bisher alle Medaillenchancen vergeben haben, hat DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow die Erwartungen an Britta Steffen etwas gedämpft.

So wird die zweifache Olympiasiegerin nicht mehr als Top-Anwärterin auf die Medaillen gesehen. "Es ist meine feste Überzeugung, dass Britta Steffen durchaus eine Chance hat, eine gute Top-Ten-Platzierung hinzukriegen", so Buschkow.

Die Berlinerin hat ihre beiden Einzelstarts über die 50 und 100m Freistil in London noch vor sich. Zum Auftakt hatte sie mit der 4x100m Freistilstaffel einen Fehlstart in die Wettbewerbe hingelegt und war im Vorlauf ausgeschieden. Steffen sollte auf Anweisung der Trainer ihre Kräfte etwas sparen und hatte daher als Startschwimmerin nicht alles gegeben. In 54,43 Sekunden war sie 0,78 Sekunden langsamer als ihre Saisonbestleistung, mit der sie an sechster Stelle der Weltrangliste liegt.