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(22.05.2012) Auch zum Auftakt des zweiten Tages der Europameisterschaften gaben sich die DSV-Schwimmer keine Blöße und lieferten in den Vorläufen eine souveräne Leistung ab.

Paul Biedermann schwamm als Schnellster über die 200m Freistil in 1:47,39 Minuten ins Halbfinale und steuert damit nach seinem gestrigen Sieg über die zweifache Distanz auf den Doppeltitel zu. Auch Tim Wallburger kam in 1:49,04 Minuten als Viertschnellster eine Runde weiter. Da sich nur zwei Athleten eines Teams für das Halbfinale qualifizieren können, schieden Dimitri Colupaev (14. – 1:49,78) und Clemens Rapp (18. – 1:50,29) im Vorlauf aus.

Über die 100m Brust der Damen waren die beiden deutschen Starterinnen in den Vorläufen das Maß der Dinge. Caroline Ruhnau konnte als Schnellste in 1:07,85 Minuten erneut unter der Olympianorm bleiben. Sarah Poewe hingegen schwamm in 1:08,05 Minuten wie schon in Berlin knapp an der geforderten Zeit vorbei, hat jedoch heute Nachmittag die nächste Chance, die Olympianorm in Angriff zu nehmen.

Auch über die 100m Freistil präsentierten sich die DSV-Damen in guter Form. Weltrekordhalterin Britta Steffen schwamm souverän als Schnellste in 54,65 Sekunden ins Finale. Die ebenfalls bereits für London qualifizierte Daniela Schreiber schwamm in 54,69 Sekunden die drittbeste Zeit. Das Nachsehen hatten dabei Silke Lippok (55,57) die zwar die siebtschnellste Zeit des Feldes ablieferte, aufgrund der Nationenregelung jedoch nicht weiterkam. Lisa Vitting war nicht angetreten.

Über die 1500m Freistil der Herren qualifizierten sich Jan Wolfgarten als Vierter in 15:18,39 Minuten und Sören Meißner als Achter in 15:24,18 Minuten für den Endlauf.

Während sich Jan David Schepers über die 200m Lagen als Elfter in 2:02,35 Minuten eine Runde weiter kam, war für den Deutschen Meister Markus Deibler als 19. in 2:02,66 Minuten Schluss.