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(13.05.2012) In den Vorläufen des vierten Tages der Deutschen Meisterschaften in Berlin konnte mit Caroline Ruhnau eine weitere DSV-Athletinnen die Olympianorm knacken. Über die 100m Brust blieb die Essnerin in 1:07,74 Minuten um 13 Hundertstel unter der geforderten Zeit.

 Im Finale am Abend will auch Sarah Poewe, die in 1:08,07 Minuten knapp an der Norm vorbeischwamm, ihr Ticket für London lösen. Bei den Herren blieb Titelverteidiger Christian vom Lehn in 1:00,66 Minuten um 22 Hundertstel über der Olympianorm.

Weltrekordhalterin Britta Steffen ließ es über die 50m Freistil in 25,84 Sekunden ruhig angehen und legte die drittschellste Zeit der Vorläufe hin. Für die beste Zeit des Vormittags sorgte Vereinskollegin Dorothea Brandt in 25,31 Sekunden.
Auch Paul Biedermann hatte am Vormittag keine Probleme und konnte locker ins Finale über die 100m Freistil einziehen. Der Hallenser, der über diese Distanz seine Grundschnelligkeit testen will, kam in 49,87 Sekunden auf den sechsten Platz. Die beste Vorlaufzeit legte Benjamin Starke in 49,43 Sekunden hin. Theresa Michalak konnte über die 200m Lagen in 2:13,77 Minuten bereits bis auf vier Zehntel an die Olympianorm heranschwimmen.

Jenny Mensing schwamm nach ihren beiden gestern aufgestellten Deutschen Rekorden über die 200m Rücken heute über die halbe Distanz souverän in 1:01,22 Minuten als Schnellste ins Finale. Die Olympianorm liegt hier bei 1:00,05 Minuten. Bei den Herren schwamm Jan-Philip Glania, der gestern ebenfalls mit nationalem Rekord über die 200m glänzen konnte, in 55,23 Sekunden die schnellste Zeit der Vorläufe.

Über die 200m Schmetterling der Damen schwamm Annika Mehlhorn in 2:12,44 Minuten die schnellste Zeit der Vorläufe. Bei den Männern gelang dies Tim Wallburger in 2:00,53 Minuten.