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(08.05.2012) Britta Steffen hat bei den am Donnerstag beginnenden Deutschen Meisterschaften nicht nur die Olympianormen im Blick. Die 28-Jährige will beweisen, dass sie wieder an ihre Top-Leistungen von einst anknüpfen kann. “Es ist erstmal wichtig, dass ich eine Zeit unter 54 Sekunden schwimme”, kündigte die Berlinerin gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID) für ihren Start über die 100m Freistil an. “Das ist ein Fokus, ein Ziel, das bin ich schon sehr lange nicht mehr geschwommen.” Seit dem Verbot der Hightech-Anzüge zu Beginn des Jahres 2010 hatte Steffen diese Marke nicht unterbieten können.

Zuletzt konnte die Doppel-Olympiasiegerin bei der EM-Quali in Magdeburg mit einer Zeit von 54,13 Sekunden überzeugen und damit bereits unter Beweis stellen, dass die Normzeit für London von 54,46 Sekunden für sie kein Problem darstellen sollte. Unter der Marke von 54 Sekunden konnten weltweit in diesem Jahr bereits acht Athletinnen bleiben. An der Spitze der Weltrangliste liegt die Niederländerin Ranomi Kromowidjojo in 52,75 Sekunden.