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(15.04.2011) Auch aus den Reihen des deutschen Schwimmsports wird Kritik am Umgang des Weltverbandes FINA mit dem Todesfall des Freiwasser-Athleten Francis Crippen und den bisher daraus gezogenen Konsequenzen laut. “Auch wenn ich es beileibe nicht hoffen will, aber vielleicht muss noch jemand von uns absaufen, dass sich wirklich etwas verändert”, so die harschen Worte von Weltmeisterin Angela Maurer gegenüber sport.zdf.de. “Ich finde es enttäuschend, dass man sich nur halbherzig um unsere Sicherheit kümmert. Es geht hier schließlich um Menschenleben.”

 

Am Sonntag startet die 10km-Weltcup-Serie im brasilianischen Santos. Nach der weltweiten, teilweise heftigen Kritik hatte die FINA zuletzt bekanntgegeben, dass erste Überarbeitungen der Sicherheitsvorkehrungen bei den Freiwasserwettbewerben bereits abgestimmt und beschlossen seien. “Die von der FINA vorgeschlagenen Änderungen sind bislang eher als recht gering einzustufen”, kommentierte jedoch Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz.